<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lerntraining Archive - Projekt Lernen GmbH</title>
	<atom:link href="https://projekt-lernen.info/category/lerntraining/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://projekt-lernen.info/category/lerntraining/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 28 Jul 2023 08:58:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://projekt-lernen.info/wp-content/uploads/2020/12/favicon-150x150.png</url>
	<title>Lerntraining Archive - Projekt Lernen GmbH</title>
	<link>https://projekt-lernen.info/category/lerntraining/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Lesen, Lachen, Lernen – das Thema Lesemotivation</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/lesen-lachen-lernen-das-thema-lesemotivation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 11:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lerntraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekt-lernen.info/?p=8426</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich ein Kind zum Lesen motivieren? Manche Kinder lassen sich leicht zum Lesen anregen, andere haben Schwierigkeiten, sich für das Lesen zu begeistern. Da häufige Leseübungen jedoch wichtig für den Aufbau und die Festigung der Lesekompetenz sowie anderer sprachlicher Fähigkeiten sind, bedarf es regelmäßiger Leseübungen für Leseanfängerinnen und Leseanfänger. Wir möchten Ihnen heute [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/lesen-lachen-lernen-das-thema-lesemotivation/">Lesen, Lachen, Lernen – das Thema Lesemotivation</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lässt sich ein Kind zum Lesen motivieren? Manche Kinder lassen sich leicht zum Lesen anregen, andere haben Schwierigkeiten, sich für das Lesen zu begeistern. Da häufige Leseübungen jedoch wichtig für den Aufbau und die Festigung der Lesekompetenz sowie anderer sprachlicher Fähigkeiten sind, bedarf es regelmäßiger Leseübungen für Leseanfängerinnen und Leseanfänger. Wir möchten Ihnen heute aufzeigen, wie Sie Ihr Kind zum Lesen motivieren und wie auch Lesemuffel das Lesen für sich entdecken können.</p>
<h2><strong>Tipps und Hinweise für mehr Lesemotivation</strong></h2>
<p>Lesefähigkeit und Lesemotivation beeinflussen sich gegenseitig: Kinder, die nur stockend und langsam lesen können, lesen in ihrer Freizeit weniger. Da sie das Lesen als anstrengend empfinden, fehlt ihnen verständlicherweise die Lesemotivation. Die Lesekompetenz kann aber nur durch regelmäßiges Lesen gesteigert werden. Ein wichtiger Teil der Leseförderung besteht also darin, den Kreislauf aus Leseunlust und mangelnder Übung zu durchbrechen.</p>
<ul>
<li><strong>Lesehilfen</strong> können die Lesemotivation bei Leseanfängerinnen und Leseanfängern sowie Kindern und Jugendlichen mit Leseschwierigkeiten fördern, da sie das Erfassen einzelner Wörter erleichtern. Ein Lesepfeil zum Beispiel erleichtert es, den Blick auf die aktuelle Textzeile zu richten und reduziert Ablenkungen beim Lesen.</li>
<li>Wenn Ihr Kind nicht gerne liest, ist es möglich, dass es noch nicht das <strong>geeignete Buch</strong> für sich gefunden hat: Ein gutes Kinderbuch sollte eine interessante Geschichte oder Botschaft haben, altersgerecht geschrieben sein und auf unterhaltsame Weise erzählt werden, um Ihr Kind zu fesseln. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen, gemeinsam das richtige Buch für Ihr Kind zu finden:
<ul>
<li>Orientieren Sie sich bei den Kinderbüchern für Leseanfängerinnen und Leseanfänger an den empfohlenen Lesestufen der Kinderbuchverlage, berücksichtigen Sie aber auch die individuellen Fortschritte Ihres Kindes. Manchmal kann eine niedrigere (oder höhere) Lesestufe helfen, die Hemmschwelle zum Lesen zu senken.</li>
<li>Stöbern Sie gemeinsam in Empfehlungslisten, um neue Buchideen zu finden. Bei den Lesetipps der Stiftung Lesen können Sie zum Beispiel nach Thema, Alter und Zielgruppe (Leseanfängerin oder Leseanfänger/wenig lesende Person) filtern. Fragen Sie auch in Bibliotheken und Buchhandlungen nach speziellen Empfehlungen.</li>
<li>Lassen Sie Ihr Kind seine Lektüre selbst aussuchen. Besuchen Sie gemeinsam eine Bibliothek oder Buchhandlung und nehmen Sie sich viel Zeit, um die Regale zu durchstöbern. Lassen Sie Ihr Kind einen Blick auf den Klappentext werfen oder die ersten Seiten gemeinsam lesen. Auf diese Weise wird es das Buch nicht nur aufgrund des Umschlags auswählen. Lassen Sie Ihr Kind außerdem in verschiedene Genres hineinschnuppern. Vielleicht fällt es ihm leichter, sich für Abenteuergeschichten zu begeistern als für lustige Alltagsgeschichten.</li>
<li>Wenn Ihr Kind nur schwer Zugang zu Büchern findet, können Sie andere Medien als Brücke zur Welt des Lesens nutzen. Zu vielen Filmen, Serien und Videospielen gibt es begleitende Comics und Erzählungen – die vertrauten Figuren und Handlungsstränge können das Lesen erleichtern und gleichzeitig das Medium Buch attraktiver machen. Vor allem wenn Ihr Kind an längere Erzählungen herangeführt werden soll, braucht es den Funken der Begeisterung für eine bestimmte Geschichte. Diese Begeisterung zu wecken, kann manchmal eine Herausforderung sein. Wenn Ihr Kind grundsätzlich an der Geschichte interessiert ist und nur vor dem Lesen selbst zurückschreckt, können Sie die folgenden Tipps ausprobieren:</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Hörbücher</strong> bieten eine gute begleitende Unterstützung. Sie sind zwar kein Ersatz für das gemeinsame Lesen mit den Eltern, können aber eine gute Möglichkeit sein, Leseanfängerinnen und Leseanfänger bei ihren ersten Leseerfahrungen zu begleiten. Wenn Ihr Kind halb laut mitliest, während der Hörbuchsprecher laut vorliest, wird es mit dem Lesen und auch mit der Geschichte vertraut. Dadurch werden Hemmungen abgebaut, ein Buch in die Hand zu nehmen und selbst zu lesen. Alternativ können Sie das Hörbuch auch nur abschnittsweise einsetzen: Ihr Kind hört sich ein Kapitel als Hörbuch an und liest dann das nächste Kapitel selbst. So können Sie ihm helfen, Begeisterung für eine Geschichte zu entwickeln, vor allem, wenn es noch sehr langsam liest.</li>
<li><strong>Digitale Medien</strong> können das Lesen für Kinder noch interessanter machen. Zum Beispiel wecken Lese-Apps mitunter die Lust am Lesen. Geschichten können auch auf Smartphones und Tablets gelesen werden – durch E-Books hat Ihr Kind praktisch eine ganze Bibliothek im Taschenformat dabei. Allerdings bieten mobile Geräte wie Handys und Tablets auch viele Ablenkungen, die vom Lesen abhalten können. Besser geeignet ist ein spezieller E-Reader mit einem augenschonenden Display, das ein ablenkungsfreies Lesen ermöglicht.</li>
<li>Die Lesemotivation können Sie auch mit interaktiven Büchern fördern. In diesen Geschichten werden verschiedene Situationen und Handlungsmöglichkeiten dargestellt. Je nachdem, welche Entscheidung die Leserin oder der Leser trifft, muss sie oder er zu einer bestimmten Stelle im Buch blättern und dort weiterlesen. Auf diese Weise bestimmt Ihr Kind den Ausgang der Geschichte mit, was das Leseerlebnis insgesamt fesselnder und spannender macht.</li>
</ul>
<h2><strong>Alltägliche Strategien zur Förderung der Lesemotivation</strong></h2>
<p>Nur durch regelmäßige Leseübungen kann die Hemmschwelle zum Lesen allmählich abgebaut werden. Natürlich lässt sich nicht bei jedem Kind die Lesemotivation mit den gleichen Tipps steigern. Sie kennen Ihr Kind am besten und sollten einschätzen, welche Alltagsmotivationstipps zu seinem Lernverhalten und seiner Art passen.</p>
<p>Bauen Sie bitte keinen Druck auf, wenn Sie das Lesen zu Hause fördern. Ihr Kind sollte das Lesen nicht als eine lästige Pflicht ansehen, die es einfach nur loswerden muss. Feiern Sie gemeinsam auch kleine Fortschritte und gehen Sie schrittweise an neue Herausforderungen heran.</p>
<ul>
<li>Halten Sie beim Vorlesen mitten in einer Geschichte an einer besonders spannenden Stelle inne. Wenn Ihr Kind bereits in die Geschichte vertieft ist, kann es die <strong>Spannung</strong> vielleicht nicht bis zur nächsten Lesestunde aufrechterhalten. Lassen Sie das Buch also griffbereit liegen – das wird Ihr Kind ermutigen, es in die Hand zu nehmen und weiterzulesen.</li>
<li>Bringen Sie ein wenig <strong>Abwechslung</strong> in die Leseroutine, indem Sie Ihrem Kind verschiedene Leseorte anbieten, beispielsweise Balkon, Küchentisch und Badewanne. So können Sie auch herausfinden, zu welcher Tageszeit Ihr Kind am liebsten liest.</li>
<li>Kombinieren Sie das Lesen mit <strong>anderen Aktivitäten</strong>: Nehmen Sie das Buch zum Beispiel zum Spielen in den Park oder auf eine Wanderung mit und nutzen Sie die Lesezeit, um nach der körperlichen Anstrengung zu entspannen.</li>
<li>Gestalten Sie Ihren <strong>Leseplatz</strong> zu Hause so gemütlich wie möglich: Dekorieren Sie ihn mit Kissen und Decken, mit Lichterketten oder Grünpflanzen, und machen Sie Ihre Leseecke zu Hause zu einem wahrhaft magischen Ort. Im Idealfall wird das tägliche Lesen zu einem entspannenden Ritual, auf das sich Ihr Kind freuen kann. Wenn Sie keinen Platz für eine spezielle Leseecke haben, sollten zumindest alle Familienmitglieder versuchen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Während der Lesezeit braucht Ihr Kind viel Ruhe, um sich zu konzentrieren und das Gelesene zu verarbeiten.</li>
<li>Sie können auch verschiedene <strong>Lesezeiten</strong> ausprobieren: Während einige Kinder die Lesezeit nutzen möchten, während sie auf das Abendessen warten, lesen andere bevorzugt vor dem Schlafengehen. Vor allem bei älteren Kindern kann die Aussicht darauf, noch zehn oder 15 Minuten länger aufbleiben zu dürfen, die Lesemotivation steigern.</li>
<li>Wenn Sie selbst gerne lesen, sollten Sie diese <strong>Begeisterung</strong> mit Ihrem Kind <strong>teilen</strong>. Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen, sprechen Sie über Ihre Lieblingsbücher oder nehmen Sie Ihr Kind mit auf den nächsten Ausflug in die örtliche Bibliothek. Auch andere Leseveranstaltungen können dazu beitragen, Ihr Kind für das Lesen zu begeistern. Dazu gehören Buchclubs und Leseolympiaden. Um herauszufinden, welche spannenden Veranstaltungen in Ihrer Region angeboten werden, besuchen Sie die Websites der örtlichen Bibliotheken oder Buchhandlungen.</li>
</ul>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Für jedes Kind ist das Lesenlernen mit unterschiedlichen Meilensteinen, Herausforderungen und Erfolgen verbunden. Der Weg von der Leseanfängerin oder dem Leseanfänger zur geübten Leserin oder zum geübten Leser verläuft daher nicht geradlinig, sondern oft über verschiedene Umwege. Eltern haben daher die anspruchsvolle, aber auch wichtige Aufgabe, ihr Kind in seinem individuellen Lernprozess zu begleiten. Um das regelmäßige Lesen in den Alltag zu integrieren, brauchen manche Kinder mehr Motivation als andere – das ist ganz normal. Wichtig ist, dass Sie Schritt für Schritt und gemeinsam die Welt des Lesens entdecken. Achten Sie dabei auch auf die kleinen Erfolge. Gerade Kinder, die Schwierigkeiten mit dem Lesen haben, nehmen ihre Fortschritte nicht sofort wahr. Freuen Sie sich gemeinsam über jede gelesene Seite und feiern Sie das Lesen als etwas ganz Besonderes. Dann stellen sich die Leseerfolge im Handumdrehen ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/lesen-lachen-lernen-das-thema-lesemotivation/">Lesen, Lachen, Lernen – das Thema Lesemotivation</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lernen und Gesellschaftsspiele – eine sinnvolle Kombination?</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/lernen-mit-gesellschaftsspielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 11:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekt-lernen.info/?p=7932</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gesellschaftsspiele stehen spätestens seit den pandemiebedingten Lockdownphasen hoch im Kurs. Stadt, Land, Fluss, Tabu und Spiel des Lebens bilden Paradebeispiele dafür, dass Kinder sich spielerisch vermittelt gern mit Mathematik, Allgemeinwissen oder Geografie auseinandersetzen. Lernstress kann so vermieden werden. Denn Konflikte entstehen vor allem dann, wenn Kinder nicht einsehen, warum sie lernen sollten. Also warum nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/lernen-mit-gesellschaftsspielen/">Lernen und Gesellschaftsspiele – eine sinnvolle Kombination?</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesellschaftsspiele stehen spätestens seit den pandemiebedingten Lockdownphasen hoch im Kurs. <em>Stadt, Land, Fluss</em>, <em>Tabu</em> und <em>Spiel des Lebens</em> bilden Paradebeispiele dafür, dass Kinder sich spielerisch vermittelt gern mit Mathematik, Allgemeinwissen oder Geografie auseinandersetzen. Lernstress kann so vermieden werden.</p>
<p>Denn Konflikte entstehen vor allem dann, wenn Kinder nicht einsehen, warum sie lernen sollten. Also warum nicht einmal dem Schulbuch eine Pause gönnen und ganz nebenbei mit Gesellschaftsspielen lernen?</p>
<p>Wir gehen dem Ganzen heute mal genauer auf den Grund.</p>
<h2><strong>Entwicklung des Gesellschaftsspiels</strong></h2>
<p>Gesellschaftsspiele haben eine Jahrtausende währende Tradition. In den Gräbern der ägyptischen Pharaonen wurden bis zu 3.500 Jahre alte Senet-Spiele gefunden, ein Vorläufer des heutigen Mensch-ärgere-dich-nicht Spiels.</p>
<p>Die moderne Gesellschaftsspielwelt hat aber weit mehr zu bieten als simple, rein glücksabhängige Würfelspiele. 2016 erschienen alleine zur Spielemesse in Essen über 1.000 Spiele-Neuheiten.</p>
<h2><strong>Spielend lernen</strong></h2>
<p>Familienspiele bieten nicht nur Alternativen zum Computeralltag und ein gemeinschaftliches Erlebnis. Sie fördern zudem zahlreiche Fähigkeiten, die gerade für Kinder wichtig sind. Kleinere Kindern im Alter von bis zu acht Jahren profitieren beispielsweise in folgenden Bereichen:</p>
<ul>
<li>motorische Fähigkeiten</li>
<li>Zuordnung von Farben und Formen</li>
<li>Zahlenverständnis, beispielsweise Einordnen, Schätzen und Rechnen</li>
<li>Merkfähigkeit und Gedächtnis</li>
<li>sprachliches Verständnis</li>
<li>Umgang mit Gewinnen und Verlieren</li>
<li>Einhaltung von Regeln</li>
</ul>
<p>Aber auch ältere Kinder können am Gesellschaftsspiel wachsen. Hier stehen andere Kompetenzen im Vordergrund:</p>
<ul>
<li>Kreativität</li>
<li>taktisches Vorgehen</li>
<li>vorausschauendes Planen</li>
<li>logisches Denken</li>
<li>konsequentes Handeln</li>
<li>Einschätzung der Mitspieler*innen</li>
<li>Assoziationsvermögen</li>
</ul>
<p>Das Schönste am Familienspiel ist, dass all diese Fähigkeiten nebenbei gefördert werden. Denn nach wie vor steht bei jedem Spiel eines im Vordergrund: das gemeinsame Erlebnis und der Spielspaß.</p>
<h2><strong>Geeignete Spiele</strong></h2>
<p>Entscheidend ist, die richtigen Spiele zu finden, damit auch alle gleichermaßen Spaß am Spielen finden. Eine erste Orientierungshilfe bieten hier die Auszeichnungen der Jury „Spiel des Jahres“, die ein sehr hohes Ansehen genießen. Jede Familie ist allerdings anders und stellt deshalb auch individuelle Ansprüche an ein Familienspiel. Außerdem ist es gut, immer mal wieder für Abwechslung zu sorgen und neben den gewohnten Gesellschaftsspielen Neues auf den Tisch zu bringen.</p>
<p>Ein gutes Familienspiel sollte nach folgenden Kriterien gewählt werden:</p>
<ul>
<li>Altersspanne: Ein Familienspiel muss an das Alter des*der jüngsten Mitspielenden angepasst sein, denn beim Spielen darf niemals der persönliche Ehrgeiz im Vordergrund stehen. Zu komplizierte Regeln und Überforderung können gerade bei Kindern die Motivation und den Spielspaß erheblich senken.</li>
<li>Anzahl der Spielenden und Spieldauer: Entscheidend für die Wahl eines Brettspiels ist auch die Anzahl der Mitspielenden. Viele Gesellschaftsspiele sind nur in größeren oder kleineren Gruppen gut geeignet, und es gibt sogar explizite 2-Personen-Spiele. Auch die Spieldauer ist wichtig: Mit jüngeren Kindern sollten nur Spiele mit einer maximalen Dauer von 20 bis 30 Minuten gespielt werden, da anschließend die Konzentrationsfähigkeit nachlässt. Später können auch Spiele mit längerer Dauer gespielt werden, sie sollten aber in den zeitlichen Rahmen passen. Es gibt nichts Ärgerlicheres, als ein angefangenes Spiel abbrechen zu müssen, weil zum Beispiel andere Verpflichtungen anstehen.</li>
<li>Genre: Auch die Spielart muss behutsam gewählt werden, denn die Geschmäcker sind verschieden. Nicht jeder mag Rollen- oder Würfelspiele. Die Genres von Gesellschafts- und Familienspielen sind heutzutage so vielseitig, dass es für jede Zusammensetzung eine reichhaltige Auswahl gibt. Gerade hier lohnt es sich aber, auch immer wieder Neues auszuprobieren. Sie werden dadurch Seiten und Fähigkeiten an sich und Ihrer Familie entdecken, die Ihnen bisher verborgen geblieben sind.</li>
</ul>
<h2><strong>Tipps für ein gelungenes Gesellschaftsspiel-Erlebnis</strong></h2>
<p>Damit auch Ihre Spielrunde zu einem echten, gemeinsamen Erlebnis wird, sollten Sie auf Folgendes achten:</p>
<p><em>feste und regelmäßige Termine</em></p>
<p>Vereinbaren Sie feste Zeiten für das gemeinsame Spielen in der Familie. Das hilft bei der Planung anderer Aktivitäten und verhindert, dass etwas dazwischenkommt. Solche Regelmäßigkeiten entwickeln sich zu Ritualen, auf die sich alle Familienmitglieder einrichten und freuen können.</p>
<p><em>geeignete Spiele auswählen</em></p>
<p>Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Spiele zu Ihrer Familie passen. Die Altersangabe, die Spielendenanzahl und das Genre sind dabei entscheidend. Gehen Sie auch auf die Wünsche und Vorschläge Ihrer Kinder ein und sorgen Sie für Abwechslung.</p>
<ul>
<li>Störquellen ausschalten</li>
<li>Sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört bleiben und beim gemeinsamen Spielen nicht abgelenkt oder unterbrochen werden. Schalten Sie Smartphones, Computer und Fernseher aus.</li>
</ul>
<p>Gehen Sie selbst mit gutem Beispiel voran. Wenn Ihr Smartphone ausgeschaltet ist, fällt es dem Nachwuchs leichter. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass diese Zeit ganz allein der Familie gehört. Dadurch sorgen Sie nicht nur für ungestörtes Spielen, sondern bekunden auch Wertschätzung.</p>
<p><em>das gemeinsame Erlebnis genießen</em></p>
<p>Lassen Sie sich ganz auf das gemeinsame Spielen ein und denken Sie nicht an anstehende Aufgaben und Termine. Fragen Sie Ihre Kinder nicht nach Ihren Hausaufgaben und sprechen Sie keine heiklen Themen an. Es zählt nur das Hier und Jetzt! Genießen Sie die Zeit, in der Sie sich persönlich mit ihren Kindern befassen, um etwas gemeinsam zu erleben, dabei spielerisch zu lernen und ganz einfach Spaß zu haben. Dadurch tanken Sie auch Kraft für andere anstehenden Herausforderungen des Alltags.</p>
<h2><strong>Die positiven Folgen des Einsatzes von Gesellschaftsspielen im Allgemeinen</strong></h2>
<p><em>kostengünstige Freizeitgestaltung</em></p>
<p>Das Schönste, was wir unseren Kindern schenken können, ist gemeinsame Zeit. Dabei muss es gar nicht immer ein teurer Ausflug sein. Gerade Kinder erfreuen sich oft an kleinen Dingen. Gesellschaftsspiele sind im Vergleich eine sehr günstige Möglichkeit der gemeinsamen Freizeitgestaltung.</p>
<p><em>förderlich für den Zusammenhalt</em></p>
<p>Regelmäßige Spiele-Nachmittage in familiärer Runde sind ein gemeinsames Erlebnis, das die Kommunikation, den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl innerhalb der Familie stärkt. Sie bieten lang anhaltenden Gesprächsstoff und sorgen für sehr schöne Kindheitserinnerungen. Auf diese Weise kann auch zu älteren Kindern und Jugendlichen ein guter Zugang gefunden werden, die sich sonst eher abkapseln.</p>
<p><em>förderlich für soziale Kompetenzen</em></p>
<p>Gesellschaftsspiele trainieren die sozialen Kompetenzen und sind daher pädagogisch wertvoll. Kinder lernen beim Spielen, zu kooperieren und andere einzuschätzen. Das Gewinnen sorgt für Erfolgserlebnisse und Motivation und stärkt das Selbstbewusstsein. Sie lernen aber ebenso, mit Niederlagen umzugehen, denn auch das Verlieren gehört zum Spiel genauso wie zum Leben.</p>
<p><em>förderlich für schulische Leistungen</em></p>
<p>Kinder lernen beim Gesellschaftsspiel, sich an Regeln zu halten. Zudem wird die Konzentrationsfähigkeit gefördert, was sich ebenfalls positiv auf die schulischen Leistungen auswirkt. Je nach Art des Gesellschaftsspiels werden weiterhin motorische und analytische Fähigkeiten, strategisches Denken, Kreativität, vorausschauende Planung und Verhandlungsgeschick trainiert.</p>
<p>Da bei vielen Gesellschaftsspielen Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen sind, fällt es spielenden Kindern oft leichter, zielführend zu agieren und Entscheidungen zu treffen.</p>
<h2><strong>Die positiven Folgen von Gesellschaftsspielen für den Kontext Schule</strong></h2>
<p>Wir nehmen nun genauer in den Blick, für welche Fächer welche Gesellschaftsspiele hilfreich sind.</p>
<p><strong> </strong><strong>Mathematik </strong></p>
<p>Spiele wie <em>Uno</em> oder <em>Yazzi</em> können dabei helfen, mathematische Themen anschaulicher und spannender zu gestalten, indem spielerisch die Addition und die Multiplikation gelernt werden. Das Gesellschaftsspiel <em>Pharao Code</em> trainiert verschiedene Grundrechenarten.</p>
<h3><strong>Erdkunde</strong></h3>
<p>Mit geografischen Spielen wie <em>Geo Flag</em> und <em>GeoCards</em> oder <em>Stadt, Land, Fluss</em> können Sie sich mit der ganzen Familie auf den nächsten Urlaub vorbereiten, indem Sie Bekanntschaft mit Nationalflaggen machen oder sich intensiv mit der Landeskunde verschiedener Destinationen auseinandersetzen.</p>
<h3><strong>Sprachliches Ausdrucksvermögen </strong></h3>
<p>Auch Nachwuchsphilosoph*innen und Jung-Schriftsteller*innen kommen mit einer großen Auswahl an Gesellschaftsspielen voll auf ihre Kosten: Spiele wie <em>Scrabble</em> und <em>Tabu</em> erweitern den Wortschatz und helfen beim Schreiben des nächsten Deutschaufsatzes.</p>
<p>Gesellschaftsspiele helfen nicht nur, konkreten Schulstoff besser zu verstehen, sondern haben auch großen Einfluss auf die Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung von Kindern:</p>
<h3><strong>Reaktionsfähigkeit</strong></h3>
<p>Zahlreiche Spiele zielen auf die Weiterentwicklung der Reaktionsfähigkeit und Gesamtmotorik. Das bekannte Gesellschaftsspiel <em>Halli Galli</em> fördert nicht nur die Kenntnisse im Fach Mathematik, wenn es die sich auf den aufgedeckten Karten befindlichen Früchte zu addieren gilt, sondern verlangt zudem eine schnelle Reaktion ab: Die Spielenden müssen auf die Halli Galli-Glocke hauen, sobald sie fünf gleiche Früchte gezählt haben.</p>
<h3><strong>Gedächtnistraining</strong></h3>
<p>Außerdem fördern spannende Gesellschaftsspiele die Konzentrationsfähigkeit und helfen Kindern, ihr Gedächtnis zu trainieren. So lernen sie mit dem Spiel <em>Memory</em> schon früh, sich Dinge und Orte zu merken.</p>
<h3><strong>Präsentationsfähigkeit</strong></h3>
<p>Spiele wie <em>Activity</em> fördern neben der Ausdrucksfähigkeit auch Kreativität, Fantasie und Auftrittskompetenz. Denn hier werden Begriffe beschrieben, gemalt und mit Körpersprache dargestellt. Kinder lernen so, die Scheu vor Präsentationen zu überwinden.</p>
<h3><strong>Zeigen und Verarbeiten von Emotionen</strong></h3>
<p>Mit Gesellschaftsspielen lernen Kinder, auch mit Enttäuschungen und Niederlagen umzugehen und diese zu verarbeiten. Besonders beim Klassiker <em>Mensch ärgere dich nicht</em> kann jedes Mal der Frust beobachtet werden, wenn die letzte Figur auf dem finalen Feld rausgeschmissen wird. Zudem wird das Durchhaltevermögen trainiert. Nicht aufgeben und weiter kämpfen – das ist die Devise. Denn keiner mag schlechte Verlierende. Immer daran denken: Beim nächsten Mal gibt es wieder die Chancen zu gewinnen. Das steigert das Selbstbewusstsein.</p>
<p>Hier besteht ein enger Zusammenhang zu den schulischen Leistungen: Viele Kinder haben eine negative Selbstwahrnehmung und denken, dass sie den Schulstoff ohnehin nicht verstehen könnten. Wenn sie aber im Spiel erlebt haben, dass sie Probleme zu lösen imstande sind, trauen sie sich auch im Unterricht mehr zu.</p>
<p>Werfen Sie gerne auch einen Blick in unseren Beitrag vom 01.12.2020. Hier informieren Sie darüber, wie Lernen spielerisch verpackt werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/lernen-mit-gesellschaftsspielen/">Lernen und Gesellschaftsspiele – eine sinnvolle Kombination?</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/voraussetzungen-fuer-lernerfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 11:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekt-lernen.info/?p=7917</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie gelingt erfolgreiches Lernen? Was benötigt es dazu, und in welcher Weise können Eltern ihre Kinder sinnvoll unterstützen? Im Folgenden gehen wir überblicksartig auf die wesentlichen Voraussetzungen ein. Positives Denken Lernprozesse beginnen im Kopf. Ist ein Basketballspieler der Überzeugung, dass er den Ball vor dem Gegner zu erreichen vermag, kann es ihm gelingen. Denkt er [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/voraussetzungen-fuer-lernerfolg/">Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gelingt erfolgreiches Lernen? Was benötigt es dazu, und in welcher Weise können Eltern ihre Kinder sinnvoll unterstützen? Im Folgenden gehen wir überblicksartig auf die wesentlichen Voraussetzungen ein.</p>
<h2><strong>Positives Denken</strong></h2>
<p>Lernprozesse beginnen im Kopf. Ist ein Basketballspieler der Überzeugung, dass er den Ball vor dem Gegner zu erreichen vermag, kann es ihm gelingen. Denkt er aber, dass er es nicht schaffen werde, sinkt seine Leistungsfähigkeit. Dieser Fakt lässt sich auch auf das Lernen übertragen. Positives Denken und eine optimistische Grundhaltung erhöhen die Chance, das zu schaffen, was man sich zu schaffen wünscht.</p>
<h2><strong>Erinnerungsstützen </strong></h2>
<p>Diverse Techniken unterstützen das Einprägen von Fakten, beispielsweise Vokabeln. Sie alle haben eines gemeinsam: Das unterschiedliche Vermögen von rechter und linker Gehirnhälfte wird gleichermaßen berücksichtigt, um und den Lernstoff dauerhaft zu sichern.</p>
<h2><strong>Offenheit für Neues</strong></h2>
<p>Wissen ist Macht. Nichtwissen kann aber in gleicher Weise Wirkung entfalten und Einfluss nehmen, denn es weckt oftmals unsere Neugierde, das heißt, den Drang nach Wissen und die Bereitschaft, sich überraschen zu lassen, zu staunen, Neues zu wagen und die Komfortzone aufzugeben. Ohne diese Eigenschaft gäbe es kaum Experimente, Innovationen oder Fortschritt. Sie sollte speziell bei Kindern nicht unterdrückt werden.</p>
<h2><strong>Begeisterungsfähigkeit</strong></h2>
<p>Motivation und Begeisterungsfähigkeit spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, erfolgreich zu lernen. Viele Grundlagenfächer stellen große Herausforderungen an die Motivation der Kinder. Helfen Sie ihnen, Unlust zu überwinden und aufmerksam für das Neue zu werden. Was immer wirkt, ist Lachen.</p>
<h2><strong>Wissen über das Lernen</strong></h2>
<p>Menschen lernen nicht in gleicher Weise. Zu wissen, wie Ihr Kind am besten lernt, welche Lernformen am geeignetsten sind und zu welchen Zeiten die höchste Leistung erbracht werden kann, ist entscheidend, damit es effizient unter Anwendung geeigneter Methoden zu lernen vermag.</p>
<h2><strong>Frische Luft</strong></h2>
<p>Sauerstoff und Bewegung lösen nicht nur das Lernen hemmende körperliche Verspannungen, sondern nähren auch das Gehirn. Es verbraucht rund einen Drittel des gesamten Sauerstoffs, den wir einatmen. Lüften Sie den Raum, in dem gelernt wird, mehrmals durch und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind regelmäßig an der frischen Luft ist, damit es genügend Sauerstoff tanken kann.</p>
<h2><strong>Gesunde Ernährung</strong></h2>
<p>Gesunde Ernährung ist nicht nur für das Gehirn wichtig, sondern für den gesamten Körper. Pro Tag sollten zwei bis drei Liter Wasser, Tee oder ungesüßte Saftschorle getrunken werden. Das Gehirn verbraucht mehr als ein Fünftel des täglichen Energiebedarfs.</p>
<h2><strong>Entspannung </strong></h2>
<p>Entspanntes Lernen im Unterricht, zu Hause oder bei den Hausaufgaben ist leider nicht selbstverständlich. Entspannungsübungen (Atemübungen, Mandalas ausmalen, Geschichten hören, ruhige Bewegungen) können hier hilfreich sein. Computerspiele sind oft nicht zuträglich. Teilweise verdrängen sogar soeben Erlerntes. Innerlich einen Schritt zurückzutreten und durchzuatmen, gelingt im Freien häufig besser als in den eigenen vier Wänden.</p>
<h2><strong>Fantasie als Motor der Kreativität</strong></h2>
<p>Fantasie kann die kognitive Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen. Der Grundstein für Kreativität und auch Identität wird schon in frühen Jahren gelegt. Kinder können sich auf Basis der simpelsten Ansätze tolle Geschichten ausdenken.</p>
<h2><strong>Lernmethoden</strong></h2>
<p>Es gibt viele Lernmethoden und -tipps. Diese können aber nur helfen, Wissen im Gedächtnis zu verankern, wenn sie zu uns passen. Denn jeder Mensch lernt auf seine eigene Weise am besten (siehe dazu auch unser Beitrag vom 07.12.2020). Es ist deshalb entscheidend, die richtige Lernmethode, den richtigen Modus, zu wählen. Je nach Lern- und dem Prüfungstyp (schriftlich, mündlich) kann sie unterschiedlich ausfallen.</p>
<h2><strong>Ausreichend Schlaf</strong></h2>
<p>Unser Gehirn benötigt ausreichend gesunden Schlaf. Im Schlaf werden Informationen verknüpft, geordnet und abgespeichert. Mit genügend Schlaf ist man fit, motiviert und bereit, Neues zu lernen.</p>
<h2><strong>Kein negativer Stress</strong></h2>
<p>Stress blockiert das Gehirn und wirkt sich negativ auf den Lernerfolg aus, sei es direkter Stress, beispielsweise in Form von Zeitdruck, Über- oder Unterforderung, oder indirekter Stress, indem die Eltern mit Hausarrest drohen, sollte das Kind eine schlechte Note nach Hause bringen. Stress beim Lernen ist zu vermeiden.</p>
<h2><strong>Neue Medien</strong></h2>
<p>Kinder wissen sehr genau, wie sie am liebsten lernen. Viele haben am meisten Freude, wenn sie mit Computern, Tablets und Smartphones lernen dürfen. Zudem können sich nicht wenige von ihnen Lerninhalte am besten merken, wenn sie in eine Geschichte verpackt sind und kreativ vermittelt werden. Hier sind Medien sehr hilfreich siehe dazu auch unser Beitrag vom 12.04.2020).</p>
<h2><strong>Geeigneter Arbeitsplatz</strong></h2>
<p>Effektives Lernen erfordert eine entsprechende Umgebung. Der Arbeitsplatz des Kindes sollte deshalb ruhig gelegen, sauber, aufgeräumt und hell sein. Eine zu warme Umgebung gilt es zu vermeiden. Mit kühlem Kopf lernt es sich besser. Die optimale Lerntemperatur liegt bei 18 bis 20 Grad. Ein eigener Schreibtisch ist für die Hausaufgaben von Vorteil. Auf keinen Fall sollten Fernseher und Co. nebenher laufen, und auch Multitasking unter Einbindung von Facebook, Instagram und Dergleichen sollte tabu sein.</p>
<h2><strong>Kontinuierliches Lernen</strong></h2>
<p>Der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen liegt in der Regelmäßigkeit. Kontinuierliches Lernen ist effektiver, als kurz vor einer Prüfung unter hohem Stress den Stoff aufnehmen zu wollen. Lebenslanges konstantes Lernen ist auch entscheidend für den Erfolg im Beruf und in der Gesellschaf.</p>
<h2><strong>Lob</strong></h2>
<p>Damit Kinder erfolgreich lernen, ist es wichtig, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie ihre Leistungen immer verbessern können, wenn sie sich anstrengen. Loben Sie nicht nur die Noten! Als Eltern können Sie Ihr Kind für gutes Lernen belohnen, indem ihr beispielsweise gemeinsam etwas unternehmen. Durch einen schönen Ausflug bleiben der Lernerfolg und mit ihm auch das Gelernte in guter und langer Erinnerung, was für beispielsweise Geldgeschenke nicht gilt.</p>
<h2><strong>Liebe und Belohnungen</strong></h2>
<p>Misserfolge gehören zum Leben dazu. Je früher das Kind lernt, mit ihnen umzugehen, desto besser. Schlechte Noten sollten kein Anlass sein, zu schimpfen oder mit Liebesentzug zu drohen, sondern dazu anregen, mit dem Kind gemeinsam darauf hinzuarbeiten, dass es beim nächsten Mal besser klappt. Feiern Sie Lernfortschritte.</p>
<h2><strong>Planung</strong></h2>
<p>Ein Lernplan sorgt für mehr Motivation und Fokussierung beim Lernen. Er bietet eine Übersicht, gibt Ziele und Meilensteine vor, begrenzt die Zeit, erlaubt Flexibilität und ermöglicht leicht eine Lernkontrolle. Zu beachten gilt: Es ist nur ein Plan, also nichts, was zwingend genau so umgesetzt werden muss. Während er abgearbeitet wird, kommen immer wieder neue Infos und Aufgaben hinzu, und Prioritäten müssen neu gesetzt werden.</p>
<h2><strong>Teilhabe am Unterricht</strong></h2>
<p>Wer im Unterricht bei der Sache ist und sich regelmäßig meldet, versteht den Stoff besser und vermeidet unter anderem übrigens auch, unverhofft von der Lehrperson aufgerufen zu werden. Man zeigt guten Willen und sammelt Pluspunkte.</p>
<h2><strong>Hausaufgaben</strong></h2>
<p>Anhand der Hausaufgaben lernt das Kind, Pflichten pünktlich, zuverlässig und ordentlich nachzukommen, sich seine Freizeit einzuteilen und einen eigenen Arbeitsrhythmus zu finden. Ermutigen Sie es zum selbstständigen Arbeiten. Eltern sollten einen Wunsch nach Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit außerhalb der Hausaufgabenzeit erfüllen, um dem Kind zu zeigen, dass sie ihm selbstständiges Arbeiten zutrauen.</p>
<h2><strong>Das Gute im Menschen</strong></h2>
<p>Douglas McGregor hat die Theorien X und Y, die je ein eigenes Menschenbild vermitteln, bekannt gemacht. Im Rahmen der Theorie X geht man davon aus, dass Menschen unwillig seien, kontrolliert, belohnt und bestraft werden müssten. Theorie Y glaubt an das Gute im Menschen, an den engagierten Menschen, der gern arbeitet und (selbst-)motiviert ist. Vertrauen Sie Ihrem Kind. Lassen Sie es experimentieren, und unterstützen Sie es in seinen Vorhaben.</p>
<p>Wir beraten Sie gerne, wenn Sie Genaueres beispielsweise über das Ermitteln von Lerntypen, Gedächtnistechniken und angemessenes Loben wissen möchten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/voraussetzungen-fuer-lernerfolg/">Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
