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	<title>Lerntherapie Archive - Projekt Lernen GmbH</title>
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	<title>Lerntherapie Archive - Projekt Lernen GmbH</title>
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		<title>Diversität und Inklusion im Kontext Schule</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/diversitaet-und-inklusion-im-kontext-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 15:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die heutige Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt. Gerade in Schulen findet sich eine große Bandbreite an individuell unterschiedlichen Menschen. Hier gilt es, mit dieser Vielfalt so umzugehen, dass keine Diskriminierung erwächst. In dem Zusammenhang hat sich der Begriff Diversität, im Englischen Diversity, etabliert. Diversität – Was bedeutet das? Diversität impliziert soziale Vielfalt und beschreibt das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt. Gerade in Schulen findet sich eine große Bandbreite an individuell unterschiedlichen Menschen. Hier gilt es, mit dieser Vielfalt so umzugehen, dass keine Diskriminierung erwächst. In dem Zusammenhang hat sich der Begriff Diversität, im Englischen Diversity, etabliert.</p>
<h2>Diversität – Was bedeutet das?</h2>
<p>Diversität impliziert soziale Vielfalt und beschreibt das Existieren von Unterschieden zwischen Menschen. In unserer Gesellschaft ist Vielfalt nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Diversität verfolgt das Ziel, diese Vielfalt auch als Normalität zu verstehen. Wenn dieser Punkt erreicht ist, kann Diversität als Chance genutzt werden. Sie stellt ein Unterthema des Begriffs Inklusion dar. Inklusion ist ein nie endender Prozess, der Vielfalt nicht als Problem oder Last, sondern als Wert anerkennt. Der Begriff Integration wird ebenfalls oft im Zusammenhang mit Integration und Vielfalt verwendet. Er ist jedoch mitunter problematisch, da er wörtlich bedeutet, dass ein Ganzes in seinen Teilen wiederhergestellt werden muss. Das suggeriert, dass es eine normale Mehrheit gibt, in die eine abweichende Minderheit zu integrieren ist.</p>
<p>Inklusion zielt im Gegensatz zu Integration darauf ab, alle Individuen und Gruppen zu jeder Zeit einzubeziehen. Sie bezieht sich insbesondere auf Minderheiten, die noch nicht von allen in unserer Gesellschaft akzeptiert und als selbstverständlich zu ihr gehörend angesehen werden. Inklusion zielt darauf ab, unsere Normen so zu verändern, dass jede und jeder einen Platz in der Gesellschaft einnehmen können.</p>
<h2>Vielfalt in der Schule</h2>
<p>Im schulischen Kontext kommen Kinder mit unterschiedlichen familiären und persönlichen Hintergründen zusammen. Bildungseinrichtungen gehören also zu den Orten, an denen Vielfalt eine sehr große Rolle spielt.</p>
<p>Ein allen gerecht werdender Umgang mit Vielfalt ist an deutschen Schulen jedoch nicht immer selbstverständlich. Viele ignorieren diese Begebenheit. Das führt oft zu Diskriminierung. Diese prägt die Betroffenen nachhaltig und ist für sie nur schwer zu verarbeiten. Auf Instagram-Accounts wie @wasihrnichtseht werden Erfahrungen mit Alltagsrassismus geschildert. Viele der Geschichten beziehen sich auf den Rahmen Schule und verweisen darauf, dass Kinder und Jugendliche entweder von Lehrkräften oder Mitschülerinnen beziehungsweise Mitschülern diskriminiert wurden und niemand eingriff.</p>
<h2>Wie lässt sich Vielfalt nutzen? Tipps für ein aktives Handeln in Schulen</h2>
<p>Für Schulen ist es also wichtig, sich aktiv mit ihrer Vielfalt auseinanderzusetzen, statt sie zu ignorieren. Das erkannte auch die Kultusministerkonferenz (KMK) erkannt. Deshalb wurde im Jahr 2015 festgelegt, dass Schulen ihre Vielfalt anerkennen und wertschätzen sollen. Vielfalt soll als Normalität und als Stärke wahrgenommen werden, damit sie als Chance für eine diversitätssensible Bildung nutzbar ist. Das Ziel ist es, mit Inklusion in Schulen den Bildungserfolg aller zu ermöglichen, um Chancengleichheit zu schaffen.</p>
<p>Damit Schulen mit ihrer Vielfalt umgehen können, gilt es insbesondere zwei Leitprinzipien zu beachten: Inklusion und Bildung. Inklusion eröffnet allen Schülerinnen und Schülern die gleichen Chancen. Bildung kann Diskriminierung entgegenwirken. Wenn Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte, Eltern und alle anderen an der Schule Beteiligten über die Vorteile der Vielfalt Bescheid wissen, sind sie besser in der Lage, sie zu nutzen. Auf diese Weise wird das Ziel erreicht, jede und jeden zu akzeptieren und Vielfalt als normal zu betrachten.</p>
<p>In ihrer Vorbildfunktion sollten Lehrerinnen und Lehrer besonders darauf achten, ihren Schülerinnen und Schülern ein Beispiel für den Umgang mit Vielfalt zu geben, und</p>
<ul>
<li>ihre eigenen Stereotypen und Vorurteile beiseiteschieben,</li>
<li>den Schülerinnen und Schülern das Gefühl geben, dass sie sich mit Diskriminierungserfahrungen an sie wenden können, insbesondere wenn die Diskriminierung in Mobbing übergeht,</li>
<li>ihre Schülerinnen und Schüler nicht kategorisieren oder in Schubladen stecken,</li>
<li>kulturelle Begegnungen als Bereicherung erachten,</li>
<li>besondere Vorkehrungen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen treffen,</li>
<li>ihre Schülerinnen und Schüler gleichbehandeln und in keinem Fall das Anderssein betonen,</li>
<li>Kinder und Jugendliche nicht auf ein Merkmal reduzieren,</li>
<li>niemanden als Vertreterin oder Vertreter einer Gruppe darstellen,</li>
<li>Kinder aktiv über die Vorteile der Vielfalt aufklären und sie lehren, einander zu akzeptieren und zu schätzen.</li>
</ul>
<h2><strong>Das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“</strong></h2>
<p>In Deutschland sind 3500 Schulen Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Um Teil des Netzwerks zu werden, müssen 70 Prozent der Schulmitglieder (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulbegleitungen …) in einer Urabstimmung für den Satz „Ich werde mich aktiv gegen Diskriminierung, insbesondere Rassismus, einsetzen“ stimmen und versprechen, nicht wegzuschauen, wenn sie Zeugin oder Zeuge von Diskriminierung auf dem Schulhof werden, sondern einzugreifen.</p>
<p>Die Netzwerkschulen führen Projekte, Aktionen und Veranstaltungen gegen alle Formen von Diskriminierung durch, an denen sich jedes Schulmitglied aktiv beteiligen soll.</p>
<p>Eine Zugehörigkeit zu diesem Netzwerk ist keine Garantie dafür, dass es an der Schule keine Diskriminierung mehr gibt, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Diskriminierung in der Schule aktiv zu bekämpfen.</p>
<p>Auf diese Weise kommt man dem Ziel näher, Vielfalt an deutschen Schulen als Chance zu begreifen und diese Haltung von den Schülerinnen und Schülern auf die Familien und in die Gesellschaft zu transportieren.</p>
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		<title>Lernen im Alltag</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/lernen-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 13:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder lernen in allen Situationen – besonders von Vorbildern. Je jünger sie sind, desto mehr ist das der Fall. Jedes Kind achtet auf das Handeln von Eltern und anderen Erwachsenen. Auf diese Weise schafft es sich die Realität, die es braucht, um in der Welt zurechtkommen zu können. Das bedeutet auch, dass sich Erwachsene ihrer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder lernen in allen Situationen – besonders von Vorbildern. Je jünger sie sind, desto mehr ist das der Fall. Jedes Kind achtet auf das Handeln von Eltern und anderen Erwachsenen. Auf diese Weise schafft es sich die Realität, die es braucht, um in der Welt zurechtkommen zu können.</p>
<p>Das bedeutet auch, dass sich Erwachsene ihrer Vorbildfunktion ständig bewusst sein müssen, und das nicht nur in bewussten Situationen, nicht nur in der direkten Interaktion mit dem Kind, sondern gerade dann, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.</p>
<p>Eine Mutter, die zum Beispiel Süßigkeiten verpönt, sich aber immer wieder, vermeintlich heimlich, ein Stück Schokolade gönnt, wird Kinder niemals von ihren Worten überzeugen können.</p>
<p>Das Gleiche gilt für die Vorbildfunktion von älteren Geschwistern. Sie haben sicher schon beobachtet, dass ein jüngeres Kind die Gesten seines älteren Geschwisters nachahmt. Der Straßenverkehr ist hier immer ein gutes Beispiel:</p>
<p>Kinder, die ihre Geschwister beim Überqueren der Straße beobachten oder begleiten, ahmen deren Verhalten nach. Kinder, deren Geschwister bewusst auf den Straßenverkehr achten, werden eher ein ähnliches Verhalten zeigen.</p>
<p>Es ist also sinnvoll, Kindern nur das beizubringen, was man selbst voll unterstützt.</p>
<p>Im Alltag gibt es unzählige Möglichkeiten, Kinder einzubeziehen und sie spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger lernen zu lassen. Oft merken sie nicht, dass sie etwas Neues lernen, und wenn sie es dann geschafft haben, sind sie mächtig stolz.</p>
<p>Machen Sie den Alltag zu etwas Besonderem, indem Sie die Kinder in alle Aktivitäten einbeziehen. Schaffen Sie keine künstlichen Lernfelder, sondern nutzen Sie die Ressourcen des täglichen Lebens.</p>
<h2>Gelegenheiten für alltägliches Lernen</h2>
<p>Die Lerngelegenheiten im Alltag sind so vielfältig wie abwechslungsreich. Kinder lernen in allen Situationen, etwa beim Spielen und Basteln, beim Backen und Toben.</p>
<p>Bereits das <strong>An- und das Ausziehen</strong> stellen wertvolle Lernsituationen dar. Sicherlich geht es am Anfang schneller, wenn die Eltern helfen oder es selbst übernehmen. Es ist ein gutes Gefühl, etwas selbst tun zu können. Kinder reagieren stolz, wenn sie sich selbstständig anziehen oder ihre Jacke zumachen können. Selbständig auf die Toilette gehen zu können, bedeutet für sie ein weiteres Stück Freiheit und gibt ihnen Vertrauen in das, was sie tun. Auch die scheinbar kleinen Aufgaben, wie das Essen mit Messer und Gabel und das richtige Händewaschen sind Lernfelder, die ihnen viele Fähigkeiten abverlangen.</p>
<p>Die <strong>Freispielzeit</strong> wird von Außenstehenden oft unterschätzt. Häufig sind sich nicht einmal die Fachkräfte selbst dessen bewusst, wie groß die Lernmöglichkeiten in diesem Bereich sind. Lernen beginnt hier, wenn Kinder selbst entscheiden, was sie tun wollen. Einerseits achten sie auf ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse, andererseits müssen sie sich an bestehende Regeln halten. Das Freispiel bietet zudem eine Fülle von Lernmöglichkeiten im sozial-emotionalen Bereich. Die Kinder müssen sich in die Gruppe einfügen und den Mut haben, Fragen zu stellen, mit Enttäuschungen umgehen oder Lösungen finden, sich an Regeln halten und Vorgaben befolgen.</p>
<p>Auch der kognitive Bereich bietet Anregungen. <strong>Farbenlehre</strong> zum Beispiel ist mehr als nur die Frage nach Buntstiften. Gerade Kinder, die Schwierigkeiten haben, Farben zu erkennen und zu benennen, reagieren verärgert, wenn sie zu einem Farblernspiel aufgefordert werden. Ganz unbewusst lernen sie jedoch, wenn Eltern oder Fachkräfte sie nach der blauen Decke fragen, sie die rote Schachtel holen lassen oder die grüne Tasse brauchen. Auch, wenn sie erwähnen, wie schön die rote Rose blüht oder dass der schwarze Eimer gefüllt ist, fördern sie das Farbverständnis der Kinder. Wenn sie nicht sofort die richtige Farbe erkennen, fühlen sie sich in einer solchen Situation nicht so ausgeliefert, wie wenn sie beim Spielen immer wieder nach den falschen Steinen greifen.</p>
<p>Das <strong>Zählen</strong>, das auch im Alltag funktioniert, sollte auf die gleiche Weise gewürdigt werden. Eltern und Fachkräfte können ein Kind bitten, drei grüne Stifte zu holen, zwei Stühle aufzustellen, vier Äpfel wegzubringen. Oftmals zählen sie daraufhin mit großer Freude – unbewusst. Und wenn sie dann noch gelobt werden, ist die Freude groß.</p>
<p><strong>Sozial-emotionales</strong> Lernen hat ebenfalls einen hohen Stellenwert im Alltag. Alle Situationen, in denen Kinder von anderen Menschen umgeben sind, tragen zum sozial-emotionalen Lernen bei. Schon das Leben in der Familie bietet Möglichkeiten. Indem sie sich in einer Gruppe von Kindern zurechtfinden müssen, kommt ein besonders wichtiger Faktor hinzu. Kinder müssen sich mit vielen Gleichaltrigen auseinandersetzen und mit unterschiedlichen Charakteren zurechtkommen. Dabei wird es immer wieder vorkommen, dass sie sich selbst in den Hintergrund stellen müssen. In anderen Situationen ist es bedeutsam, mutig für die eigenen Bedürfnisse einzustehen.</p>
<p>Im Bereich der Motorik sind ebenfalls viele Chancen verborgen. Beim Malen und Basteln wird die <strong>Feinmotorik</strong> ebenso geschult wie beim Bauen in der Bauecke oder beim Puzzeln. Eltern und Fachkräfte sollten jedoch davon absehen, Kinder zu etwas Kreativem zu zwingen. Was mit Widerwillen gelernt wird, bleibt nicht hängen. Stattdessen gilt es die Mittel zu nutzen, die das Kind hat und gerne einsetzt.</p>
<p>Kinder können <strong>grobmotorische Fähigkeiten</strong> durch gezielte Fördermaßnahmen erwerben, aber es gibt unzählige Möglichkeiten in ihrer unmittelbaren Umgebung, dies spielerisch zu erreichen. Es ist wichtig, dass Kinder das Vertrauen ihrer Bezugspersonen spüren. Lassen Sie als Eltern Ihr Kind auf einer Mauer balancieren oder von einem Stein springen. Auch hier sollten Sie nichts erzwingen, denn Kinder sind in der Regel in der Lage, ihre Fähigkeiten zu beurteilen. Vertrauen und das Gefühl, sich auf Unterstützung verlassen zu können, sind auch hier essenziell. Aus Sicherheit gehen Menschen viel mutiger an neue Aufgaben heran.</p>
<p>Eltern und Fachkräfte achten deshalb im besten Fall immer auf die Wünsche der Kinder, geben ihnen Hilfestellung, wo es nötig ist, und ziehen sich rechtzeitig zurück, wenn die Kinder etwas allein umsetzen können.</p>
<p>Der Austausch mit anderen Eltern beziehungsweise Kolleginnen und Kollegen ist immens wichtig. Durch unterschiedliche Wahrnehmungen lässt sich die eigene Haltung reflektieren und zugunsten der Förderung sowie des Forderns anpassen.</p>
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		<title>Traumatisierte Kinder in der Schule – Möglichkeiten des Umgangs im Sinne der Integration</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/traumatisierte-kinder-in-der-schule-moeglichkeiten-des-umgangs-im-sinne-der-integration/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2023 16:06:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Menschen auf der Suche nach Schutz, Sicherheit und einem besseren Leben für sich und ihre Familien sind, hört, liest oder sieht man immer wieder. Aufgrund von Kriegen, Armut, Hunger und Verfolgung suchen Menschen Sicherheit in anderen Ländern. Deutschland ist eines der Länder, in denen Flüchtlinge Schutz finden konnten und können. Bereits in den Jahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Menschen auf der Suche nach Schutz, Sicherheit und einem besseren Leben für sich und ihre Familien sind, hört, liest oder sieht man immer wieder. Aufgrund von Kriegen, Armut, Hunger und Verfolgung suchen Menschen Sicherheit in anderen Ländern. Deutschland ist eines der Länder, in denen Flüchtlinge Schutz finden konnten und können. Bereits in den Jahren 2015 und 2016 wurden viele Flüchtlinge aufgenommen. Sie kamen aus verschiedenen Ländern, beispielsweise aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Eritrea. Unter ihnen waren Familien, unbegleitete Minderjährige, Frauen und andere gefährdete Gruppen. Es gab viele politische und gesellschaftliche Debatten darüber, welche Maßnahmen für diese Menschen geeignet und angemessen sind und welche Rolle die Aufnahmegesellschaft spielt. Wie sollten sich die Schutzsuchenden verhalten? Was wird von ihnen erwartet? Diese Debatten sind noch lange nicht abgeschlossen, wie die aktuelle Flüchtlingssituation infolge des Russland-Ukraine-Konflikts zeigt. Kinder sind hier eine der am stärksten gefährdeten Gruppen, und einige haben Gewalt miterlebt oder sind selbst Opfer geworden. Manchmal mussten sie trotz ihrer Kindheit mehrere Rollen spielen, mitunter als Soldaten an kriegerischen Auseinandersetzungen teilnehmen und gleichzeitig zur Schule gehen oder Verantwortung für Geschwister übernehmen. Für diese Kinder ist die Bewältigung von Krisensituationen Teil ihres Alltags.</p>
<p>Wie können solche Ereignisse die Kinder stärken, wie können sie diese Erfahrungen verarbeiten und stabil werden und bleiben? Wie können insbesondere auch Lehrkräfte Kinder, die Schreckliches erlebt haben, stabilisieren und mit einfachen Mitteln einen Weg in die Aufnahmegesellschaft ebnen?</p>
<h2>Der Kontext Schule</h2>
<p>Schule spiegelt das gesamte Spektrum der Gesellschaft wider: Kinder mit reichen Eltern, mit armen Eltern, mit Migrationshintergrund, mit stark national geprägten Eltern, mit bildungsfernen und bildungsstarken Eltern. Infolgedessen gibt es an der Schule viele verschiedene Arten von Problemen. Dazu gehören: Sprachprobleme, kulturelle Missverständnisse, mangelndes Wissen über Normen und Verfahrensregeln in der Schule und in der Gesellschaft, psychologische und geistige Probleme, religiöse Herausforderungen, Lern- und Disziplinschwierigkeiten, abweichendes Verhalten bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen. Diese betreffen Kinder aller Nationalitäten. Das Lehrpersonal ist altersgemischt und deutscher Herkunft. Kenntnisse über andere Kulturen, Religionen, Vorschriften anderer Herkunftsländer sind nur teilweise vorhanden. Deshalb kommen die Fragen auf: Welche Hilfe und Unterstützung brauchen die Lehrkräfte? Verfügen sie über genügend Informationen, um Schülern anderer Herkunft im Allgemeinen und mit jenen mit traumatischen Erlebnissen im Besonderen förderlich umgehen zu können?</p>
<p>Die Flüchtlingsbewegungen waren auch für sie eine Herausforderung. Ein großer Teil hatte bis dahin keine Erfahrung mit Kindern aus anderen Ländern und Kulturen. Einige standen hilflos vor vielen Problemen und hatten Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen. Lehrkräfte stehen oft schon unter großem Stress. Jede Klasse hat ihre eigenen Merkmale. Wenn sich viele Schülerinnen und Schüler in einer Klasse befinden, deren Herkunftsländer unterschiedlich sind, wird die Situation für das betroffene Personal noch schwieriger.</p>
<h2>Hilfreiche Ansätze</h2>
<p>Hier wäre es hilfreich, wenn die Lehrkräfte verpflichtend Fortbildungen zu Interkulturalität, Umgang mit Vielfalt, interkulturelle Zusammenarbeit, Sensibilisierung für integrative Themen (Bewusstsein für Vielfalt und Rassismusfragen) besuchen müssten. Es sollte regelmäßige schulinterne Sprechstunden für das Schulpersonal geben, die sich mit dem Thema Umgang mit Flüchtlingskindern beschäftigen und Hilfestellungen anbieten. Auch der Austausch untereinander sollte gefördert werden, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung und Auffälligkeiten dieser Kinder. Dies ist auch als Supervision denkbar. Ein wichtiger Punkt ist die verlässliche Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Dies wird von allen Seiten, von Lehrkräften, Eltern und auch Kindern, immer wieder gefordert und würde vieles erleichtern. Allzu oft wird DAZ als Erstes gestrichen, wenn es zu personellen Engpässen kommt. Das frustriert alle und hilft niemandem. Auch Kinder, deren Muttersprache Deutsch ist, würden davon profitieren, wenn die Kinder mit Migrationshintergrund dem Unterricht schneller und besser folgen könnten. Sprachmittelnde mit ähnlichem kulturellem Hintergrund und/oder ähnlichen Erfahrungen wie die betroffenen Kinder ermöglichen eine Vermittlung zwischen den Parteien und ein stärkeres Einfühlen. Schulpsychologische Unterstützung ist insbesondere für traumatisierte Kinder von großer Bedeutung. Oft hindern Erfahrungen, Ängste, Sorgen und Nöte, die diese Kinder nicht verarbeitet haben, sie daran, am Schulalltag teilzunehmen. Es ist klar, dass diese Maßnahme kostenintensiv und nicht einfach zu realisieren ist. Sie käme aber allen Kindern zugute. Auch deutsche Kinder oder Kinder aus der zweiten oder dritten Generation von Eingewanderten haben Probleme, aus denen sie oft keinen Ausweg finden.</p>
<h2>Gefahr der Fehldiagnostizierung</h2>
<p>Hier ist es zudem wichtig, zwischen Traumata, die durch Stabilisierung der Kinder gelöst werden können, und posttraumatischen Belastungsstörungen oder Traumafolgestörungen, die eine Behandlung erfordern, zu unterscheiden. Pädagoginnen und Pädagogen sollten in der Lage sein, zu erkennen, wann die Unterstützung im Rahmen der schulischen Aktivitäten nicht ausreicht, und dann die Möglichkeit haben, psychologische, psychiatrische oder ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Gleichzeitig gilt es, Sensibilität walten zu lassen: So wichtig psychologische und psychotherapeutische Hilfe für viele Flüchtlinge auch sein kann: Die Diagnose ,traumatisiert‘ und die Fokussierung auf Traumata in der Flüchtlingshilfe bergen die Gefahr, Flüchtlinge als Patienten zu stigmatisieren und zu pathologisieren (vgl. Mlodoch 2017: 18). Die Tatsache, dass eine Person traumatische Erfahrungen gemacht hat, bedeutet nicht immer, dass sie behandlungsbedürftig ist, im Gegenteil: Es lässt sich feststellen, dass viele diese Erfahrungen kanalisieren können und insbesondere Kinder mit der beschriebenen Unterstützung ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben führen können, so Mlodoch (2017). Das primäre Ziel allen pädagogischen Handelns muss die Stabilisierung und Stärkung der Widerstandskraft (Resilienz) der Kinder sein. Erst dann erscheint die Vermittlung von Wissen als denkbar. Das notwendige Vertrauen und die Akzeptanz der Kinder in ihrem Lebensumfeld sollte eine vereinbarte Grundhaltung aller Lehrkräfte sowie weiterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. In diesem Zusammenhang ist das Konzept der sequenziellen Traumatisierung von Hans Keilson hilfreich. Er teilt Trauma in drei Phasen ein. Die dritte Phase hat hier eine große Bedeutung, da es in ihr sowohl um die Verarbeitung als auch die Reintegration in die Gesellschaft geht. Gerade Kinder, die nach der traumatischen Erfahrung in eine gute und sichere Situation gelangten, zeigten deutlich weniger Stress- und Traumafaktoren als Kinder, deren Leidensweg, wenn auch anders, aber doch weiterging. Die Kinder machen sich zwar Sorgen um ihre Angehörigen, die im Herkunftsland geblieben sind. Manche von ihnen haben dort beispielsweise Geschwister und ihren Vater und hoffen, dass sie sich bald wiedersehen können. Das alles ist in unterschiedlichem Maß präsent und sollte den Bezugspersonen in der Schule bekannt sein und berücksichtigt werden.</p>
<h2>Ermöglichung von Teilhabe und Nutzen von Ressourcen</h2>
<p>Kulturelle Vielfalt in der Schule sollte in dem Zusammenhang als Ressource beziehungsweise Bereicherung und nicht als Belastung betrachtet werden. Als wichtig erscheint, dass die Partizipation an der Aufnahmegesellschaft den geflüchteten Eltern ermöglicht wird. Eltern sind entscheidende Partner, wenn es um den Bildungserfolg und die Integration der Kinder geht. Es wird oft gefordert, dass sie die Sprache schnell erlernen. Diese einseitige Forderung beeinträchtigt manchmal ihre Rechte in Verbindung mit dem Thema Schule. Eltern müssen das Bildungssystem verstehen, ins Boot geholt werden und erfahren, was die Schule mit ihren Kindern vorhat. Das gelingt am besten, wenn Vermittler die beiden Kulturen zusammenbringen. Auf diese Weise können die Ressourcen der Eltern genutzt werden, um die Lehrkräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Da dieser Prozess der Zusammenarbeit als ein gemeinsamer Prozess und die Stärkung der Rolle der Eltern darin betrachtet wird, müssen gemeinsam Methoden entwickelt werden, um das Kind auf der Grundlage des Verständnisses der gemeinsamen Ziele zu stärken. Chancengerechte Bildung darf kein Schlagwort bleiben, sondern muss im Team Eltern – Lehrkörper – Kind angestrebt werden. Dabei ist der alleinige Fokus auf Flucht und Migration unzureichend, wenn nicht gefährlich. Wenn ein Kind schwere Erfahrungen machen musste, liegt die Vermutung nahe, dass es über Ressourcen verfügt, an die angedockt werden kann. Des Weiteren ist der Faktor Kommunikationsfähigkeit einer der einfachsten zu übenden und gleichzeitig wichtigsten Faktoren für Kinder, die aus ihrem muttersprachlichen Raum geflohen sind. Diese Kinder müssen nicht nur in ihrer eigenen Sprache Begriffe finden, für das, was sie erlebt haben, sondern auch in einer gänzlich unbekannten Sprache adäquate Beschreibungen, die ihre Situation erklären können. Dabei ist das Erlernen der Sprache im Ankunftsland von herausragender Bedeutung. Wenn man über etwas kommunizieren will, braucht man die entsprechende Sprache, die Worte dafür. Auch aus diesem Grund kommt dem Erlernen der Sprache eine so hohe Bedeutung zu. In den wenigsten Fällen stehen vertrauenswürdige Muttersprachlerinnen und Muttersprachler zur Verfügung, um eine Kommunikation zu gewährleisten. Um insgesamt die Situation an der Schule für alle zu verbessern, ist es wichtig, die Schule interkulturell weiterzuentwickeln.</p>
<h2>Das Ziel</h2>
<p>Das Ziel ist eine Schule, die sensibel mit Diskriminierung und Rassismus umgeht. Schule sollte ein sicherer Ort für alle sein, Sicherheit in den Regeln, den Anforderungen und Erwartungen und natürlich vor Anfeindungen und Ausgrenzungen. Die Grenzen der pädagogischen Mittel müssen hier ebenso beachtet werden, wenn es um Kinder geht, die aus ihren schweren Erlebnissen eine Traumafolgestörung entwickeln. Hier müssen Pädagoginnen sowie Pädagogen und alle anderen Beteiligten mehr wissen, um die Grenzen zu erkennen, ab wann tatsächlich psychologische Unterstützung angezeigt ist. Gleichzeitig darf nicht hinter jedem abweichenden Verhalten ein Trauma vermutet werden. Dadurch könnten Kinder erst traumatisiert werden, indem sie eine Stigmatisierung erfahren. Ein trauma- und kultursensibler Umgang mit allen Kindern sollte auch von der Schulleitung mit Schulungen und Weiterbildungen gefördert werden. Gerade in der Grundschule, die oft die erste Begegnung mit institutioneller Bildung bietet, in einem Alter, in dem Kinder sich mehr und mehr als eigenständige Persönlichkeiten begreifen, ist es von hoher Bedeutung, dass Kinder optimal gefordert und gefördert werden. Meistens werden in der Grundschule die Grundlagen für schulischen Erfolg oder Misserfolg gelegt. Ein inklusiver Umgang mit Verschiedenheit erfordert ein stetes Vermitteln zwischen Individuum und Gruppe. Aus traumatischen Erlebnissen/Erfahrungen müssen keine Traumafolgestörungen entstehen, wenn dem durch einfache pädagogische Mittel entgegengewirkt wird. Sicherheit, Vertrauen und Akzeptanz sollten alle Kinder ungeachtet ihres Hintergrunds erfahren können. Dieses zu vermitteln, ist eine wichtige Aufgabe für das Lehrpersonal, das in diesem Anliegen massiv unterstützt und befähigt werden muss. Stabilisierung von geflüchteten Kindern (und deren Eltern) ist ein wichtiger Beitrag zur Integration und Inklusion dieser Menschen in die Gesellschaft.</p>
<p>Mlodoch, Karin (2017): Gewalt, Flucht – Trauma? Grundlagen und Kontroversen der psychologischen Traumaforschung. Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhilfe versus Lerntherapie: Welche Option ist für Ihr Kind geeignet?</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/nachhilfe-versus-lerntherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 12:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten in der Schule hat, bieten sich sowohl Lerntherapie als auch Nachhilfe zur Unterstützung an. Wir möchten Ihnen im Folgenden die Unterschiede zwischen den beiden Alternativen aufzeigen. Unterstützung beim Lernen zunehmend gefragt War Nachhilfe einst noch etwas Stigmatisierendes, über das man nicht sprach, hat sich dies inzwischen geändert. Heutzutage schämen sich Eltern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/nachhilfe-versus-lerntherapie/">Nachhilfe versus Lerntherapie: Welche Option ist für Ihr Kind geeignet?</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten in der Schule hat, bieten sich sowohl Lerntherapie als auch Nachhilfe zur Unterstützung an. Wir möchten Ihnen im Folgenden die Unterschiede zwischen den beiden Alternativen aufzeigen.</p>
<h2>Unterstützung beim Lernen zunehmend gefragt</h2>
<p>War Nachhilfe einst noch etwas Stigmatisierendes, über das man nicht sprach, hat sich dies inzwischen geändert. Heutzutage schämen sich Eltern keineswegs mehr, wenn sie ihrem Kind Unterstützung in schulischen Belangen zukommen lassen. Ganz im Gegenteil: Immer mehr Erziehungsberechtigte öffnen sich für vielfältige Maßnahmen, die die schulischen Leistungen des Kindes steigern und die damit verbundenen Berufschancen erhöhen können. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, lernschwachen Kindern den schulischen Erfolg zu sichern, sondern vielmehr darum, das Leistungspotenzial auszuschöpfen, damit sie in der Lage sind, in der heutigen Leistungsgesellschaft mitzuhalten.</p>
<p>Darüber hinaus helfen unterstützende Maßnahmen selbstverständlich auch jenen Kindern, die beim Lernen einfach Probleme haben und daher außerschulische Hilfe benötigen. Eltern sind hier nicht die beste Wahl, da ihnen der objektive Abstand zu ihren Kindern fehlt. Die emotionale Komponente führt nicht nur zu einem unbefriedigenden Lernergebnis, sondern belastet auch die Eltern-Kind-Beziehung. Oft sind Stress und Streit die Folge, weshalb es sinnvoller ist, dies professionellen Nachhilfelehrkräften zu überlassen (Unserem Beitrag vom 01.11. entnehmen Sie Genaueres zu den Vorteilen der Inanspruchnahme von Nachhilfe.).</p>
<h2>Schwierigkeiten im Lernen – Identifizieren der Ursachen als Grundlage für die Entscheidung zwischen Nachhilfe und Lerntherapie</h2>
<p>Wenn Ihr Kind plötzlich Schwierigkeiten in der Schule hat, seine Noten sich verschlechtern und es nicht mehr zur Schule gehen möchte, kann dies verschiedene Ursachen haben. Es ist wichtig, ihnen auf den Grund gehen. Nur so setzen Sie nämlich an der Wurzel des Übels an. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Problemen beim Lernen:</p>
<ul>
<li><strong>Überforderung mit dem Schulstoff</strong><br />
Nicht jedes Kind hat das gleiche Lerntempo, und gerade heutzutage ist es Lehrkräften aufgrund oftmals großer Unterschiede im Niveau der einzelnen Schüler:innen einer Klasse sowie eines allgemeinen Ungleichgewichts zwischen Anforderungen und Leistungsvermögen nicht immer möglich, allen gerecht zu werden. Manche Schüler:innen bleiben dabei auf der Strecke. In solchen Fällen ist außerschulische Unterstützung dringend angebracht, um das Kind vor den negativen Folgen zu bewahren.<br />
Hier benötigt es jemanden, der den Lernstoff mit dem Kind außerhalb des Unterrichts noch einmal durchgeht und ihm so hilft, ihn aufzuarbeiten. Auch, wenn es in einem Fach Schwierigkeiten hat und der Abschluss gefährdet ist, stellt <strong>Nachhilfe</strong> das Mittel der Wahl dar. Mit ihr lassen sich auch ganz gezielt Wissenslücken schließen, die etwa durch krankheitsbedingtes längeres Fernbleiben vom Unterricht entstanden sind.</li>
<li><strong>Schwierigkeiten mit dem Lernen an sich</strong><br />
Eine andere häufige Ursache für schulische Probleme sind Schwierigkeiten mit dem Lernen selbst. Das Kind hat zwar keine Probleme damit, dem Unterricht zu folgen, allerdings damit, den Stoff zu lernen und zu behalten. Somit liegt ein wesentlich grundlegenderes Problem vor als in der soeben beschriebenen Situation. Betroffene Kinder haben oft große Schwierigkeiten, Inhalte im Gedächtnis zu behalten oder ihre Hausaufgaben dem Alter entsprechend selbstständig zu erledigen. Hinzu kommen oft Probleme mit Basisfähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen sowie Teilleistungsstörungen, etwa eine ausgeprägte Rechenschwäche. Hier geht es darum, gezielt an den individuellen Schwächen zu arbeiten und Defizite in den Basisfähigkeiten anzugehen. Letztendlich ist es das Ziel, das Lernen zu erlernen.<br />
Die <strong>Lerntherapie</strong> geht gezielt auf die Schwächen des Kindes ein. Sie basiert auf einer eingehenden Diagnostik. Nur fachlich ausgebildete und qualifizierte Personen führen sie durch. Bei Bedarf ziehen sie andere Expert:innen wie Ergotherapeut:innen oder Logopäd:innen hinzu. Eine Lerntherapie berücksichtigt auch psychische sowie soziale Probleme des Kindes und richtet sich nicht nach dem aktuellen Schulstoff.</li>
</ul>
<p>Die folgende Tabelle veranschaulicht die wesentlichen Unterschiede:</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="19%"></td>
<td width="21%"><strong>Nachhilfe</strong></td>
<td width="59%"><strong>Lerntherapie</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="19%"><strong>Zielgruppe</strong></td>
<td width="21%">Kinder mit individuellen Schwächen in einzelnen Fächern</td>
<td width="59%">Kinder mit diagnostizierter Lese-/Rechtschreib- oder Rechenschwäche, mit starken Konzentrationsstörungen oder einer ADHS</td>
</tr>
<tr>
<td width="19%"><strong>Ziel</strong></td>
<td width="21%">Unterstützung beim Lernen, um Lücken aufzuarbeiten</td>
<td width="59%">Vermittlung von Basisfertigkeiten</td>
</tr>
<tr>
<td width="19%"><strong>Grundlage</strong></td>
<td width="21%">Lehrplan/Kerncurriculum</td>
<td width="59%">ausführliche Diagnostik</td>
</tr>
<tr>
<td width="19%"><strong>Förderungs-möglichkeiten</strong></td>
<td width="21%">Bildungs- und Teilhabepaket</td>
<td width="59%">Jugendamt (SGB VIII § 35a)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir zeigen Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch auf, welche Variante den Bedürfnissen Ihres Kindes gerecht wird.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lernen mit ADHS</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/ads-adhs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 16:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist ADHS? ADHS steht für „Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom&#8220;, ein Störungsbild, das mit Unruhe, oft starker Impulsivität und gleichzeitig geringer Aufmerksamkeit einhergeht. Die Betroffenen lassen sich leicht ablenken, haben eine geringe Frustrationstoleranz und zeigen oft ein wenig systematisches Vorgehen. Nicht jedes betroffene Kind lässt alle Auffälligkeiten gleichermaßen erkennen. Für die meisten trifft es jedoch zu, was zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Was ist ADHS?</h2>
<p>ADHS steht für „Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom&#8220;, ein Störungsbild, das mit Unruhe, oft starker Impulsivität und gleichzeitig geringer Aufmerksamkeit einhergeht. Die Betroffenen lassen sich leicht ablenken, haben eine geringe Frustrationstoleranz und zeigen oft ein wenig systematisches Vorgehen.</p>
<p>Nicht jedes betroffene Kind lässt alle Auffälligkeiten gleichermaßen erkennen. Für die meisten trifft es jedoch zu, was zu Hause und in der Schule zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann.</p>
<h2>Geht ADHS mit einer Intelligenzminderung einher?</h2>
<p>Nein. Die Intelligenz von Kindern und Jugendlichen mit ADHS entspricht der Normalverteilung. Allerdings können Betroffene ohne Hilfe ihr Potenzial häufig nicht ausschöpfen.</p>
<h2>Welche Ursachen gibt es?</h2>
<p>Man nimmt an, dass eine fehlerhafte oder zumindest gestörte Informationsverarbeitung zwischen Teilen des Gehirns ausschlaggebend ist, die durch Störungen im Stoffwechsel von Botenstoffen (insbesondere Dopamin) verursacht werden. Genetische Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Impulse können schlechter gehemmt werden, die Selbstregulation fällt Betroffenen schwerer. So wird durch dauernde Reizung auch die Informationsverarbeitung im Arbeitsgedächtnis gestört. Der Abgleich von Erfahrenem im Langzeitspeicher mit zukünftigen Handlungen wird folglich erschwert. Die mangelnde Impulshemmung behindert eine konstante Aufmerksamkeit, den Ausgleich von Affekten und letztlich auch das Aufbauen von Motivation.</p>
<p>Diese Symptome können durch äußere Einflüsse noch verstärkt werden, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>geringe Qualität der elterlichen Bindung</li>
<li>Inkonsequenz beziehungsweise divergierende Ansichten der Eltern zur Erziehung</li>
<li>mangelnde Struktur im häuslichen Umfeld</li>
<li>beengte Verhältnisse und Bewegungsmangel</li>
<li>gestörte Familienstrukturen</li>
<li>hektische Umwelt, Zeitdruck</li>
</ul>
<h2>Ist das Feststellen von ADHS ein Trend?</h2>
<p>Nein, es handelt sich nicht um eine moderne Zivilisationskrankheit unserer Kultur, die Symptomatik wird aber seit dem 19. Jahrhundert immer öfter und genauer beschrieben. Das Störungsbild kommt weltweit und in allen Kulturen vor.</p>
<h2>Wie häufig tritt ADHS auf?</h2>
<p>Man rechnet mit einem Anteil von 3 % bis 7 % Betroffener im Kindes- und Jugendalter, wobei Jungen drei- bis sechsmal häufiger betroffen sind. Im Erwachsenenalter geht man von bis zu 4,5 % Betroffenen aus.</p>
<h2>Wie leistungsfähig sind Kinder und Jugendliche mit ADHS?</h2>
<p>Hier lässt sich sagen: Es kommt darauf an. Ist die Motivation hoch? Dann können sehr gute Leistungen erbracht werden. Die Leistungsfähigkeit fällt allerdings mit der Dauer der Aufgabenbearbeitung stark ab, da die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt ist. Auch Aufgaben, die ein gutes Arbeitsgedächtnis benötigen, werden typischerweise mehr Zeit in Anspruch nehmen – bei schlechteren Ergebnissen.</p>
<p>Das Arbeitsverhalten ist sehr schwankend, so wie die Motivation und die Bereitschaft, sich anzustrengen. Entsprechend werden bestimmte Aufgaben gerne vermieden, insbesondere Aufgaben, bei denen Kontrollschritte vorgegeben oder empfohlen sind.</p>
<p>Besonders Lese-Rechtschreibschwäche und Rechenschwäche treten als Folge einer gestörten Differenzierung der Wahrnehmung häufig auf. Aber: Gerade Kinder mit ADHS sind häufig sehr kreativ, bringen originelle Lösungen hervor, erstellen komplexe technische Konstruktionen (die oft unfertig bleiben), überraschen mit sagenhaften Geschichten und hohen sprachlichen Kompetenzen, teilweise musischen Begabungen. Oft fehlt es an Strukturen, die diese Begabungen zur Blüte bringen. Zum Üben und damit Wiederholen, zum Beenden von Gedankengängen und Projekten fehlt meist die Ausdauer.</p>
<h2>Sind Kinder mit ADHS aggressiv?</h2>
<p>Nicht von vorneherein, sie werden aber durch ihr impulsives Verhalten häufiger in dieser Weise wahrgenommen. Allerdings können aggressive Verhaltensweisen im Laufe der Zeit frustrationsbedingt entstehen. Betroffene Kinder stellen fest, dass ihnen Manches schlechter gelingt als anderen, sie erleben im schulischen Umfeld oft mehr Kritik als Lob und finden in einem aggressiven Verhalten die Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erhalten oder auch, sich durchzusetzen.</p>
<h2>Betrifft ADHS nur Kinder und Jugendliche?</h2>
<p>Nein, das Erscheinungsbild ändert sich zwar, aber die Ursache bleibt über alle Altersgruppen hinweg erhalten. Die motorische Unruhe weicht meist einer Passivität.<br />
Außerhalb eines schulischen Umfeldes fällt es den meisten leichter, ihr Umfeld selbst so zu gestalten, dass sie mit den Schwierigkeiten umgehen können. Man geht davon aus, dass zwischen einem Drittel bis zur Hälfte aller Betroffener als Erwachsene noch weiterhin Hilfe in Anspruch nehmen sollten, um ein zufriedenes Leben führen zu können.</p>
<h2>Wer diagnostiziert ADHS?</h2>
<p>Ausschließlich medizinische Fachkräfte, in erster Linie Kinder- und Jugendärzte und -ärztinnen, teilweise in Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendpsychiater*innen, -psychotherapeut*innen und -psycholog*innen .</p>
<h2>Bestehen Therapiemöglichkeiten?</h2>
<p>Therapiemöglichkeiten finden sich im Bereich der Symptome – eine Heilung kann nicht erfolgen. Allerdings können Therapien langfristig so entlastend wirken, dass das Erscheinungsbild in den Hintergrund tritt. Ein Verhaltenstraining unter Einbeziehung des Umfeldes – insbesondere Eltern, Bezugspersonen, Betreuer*innen, Erzieher*innen bis hin zur Schule – hat sich bewährt, da direkt und unmittelbar das Verhalten der Kinder und Jugendlichen bewusst gemacht wird und sich stabile Verhaltensmuster ausprägen, die den Betroffenen eine große Entlastung verschaffen. Die Qualität der Zusammenarbeit des Umfeldes ist hier entscheidend.<br />
Medikamentöse Unterstützung wird in manchen Fällen dennoch unumgänglich, etwa dann, wenn die Sicherheit des Kindes in Frage gestellt ist.</p>
<p>Bei sorgfältiger Einstellung, genauer Aufklärung der Eltern und der Betroffenen sind derlei Mittel bewährt, sicher, wirksam und ungefährlich. Besonders effektiv sind Medikamente, wenn sie in ein Gesamtbehandlungskonzept eingebunden sind.</p>
<h2>Was können Kinder mit ADHS in der Schule erreichen?</h2>
<p>Jedes Ziel, das den persönlichen Begabungen entspricht, ist erreichbar. Elternhaus/ Bezugspersonen, Lehrer und Lehrerinnen sollten geeignete Strategien kennen oder kennenlernen, um mit der ADHS eines Kindes so umzugehen, dass erfolgreiches Lernen möglich ist. Es obliegt nie einem Teil des Umfeldes oder den Betroffenen alleine, die Situation erfolgreich zu bewältigen. Eine Therapie muss aber ihren Anfang immer im direkten/ familiären Umfeld nehmen. Auch für die Institution Schule bedeutet die Anwesenheit von Kindern mit ADHS eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Im Rahmen der nun gesetzlich verankerten Inklusion werden sich zunehmend entsprechende Kompetenzen entwickeln. Im Rahmen von Verhaltenstrainings bestehen Möglichkeiten, Fachpersonal zu schulen, zu begleiten und zu beraten.</p>
<h2>Was bietet Projekt Lernen an?</h2>
<p><strong>ADS/ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit und ohne Hyperaktivität)</strong> benötigt einen ganz besonderen, strukturierten und bindungsorientierten Umgang mit dem Kind. In reizarmen Arbeitsräumen mit wenig Ablenkung analysieren wir die unbewussten Verhaltensmuster der Schüler/ innen. Angepasste Materialien gewährleisten ebenfalls wenig Ablenkung und garantieren die notwendige Wiederholung, um Lerninhalte sicher zu speichern und Automatismen aufzubauen.</p>
<p>Ein gezieltes Verhaltenstraining passt sich den Bedürfnissen Ihres Kindes an. Dabei wird besonders auf ein angemessenes Lerntempo und den Aufbau von positiven Lernstrategien geachtet. Auf diese Weise können wir sowohl eine inhaltliche Überforderung Ihres Kindes als auch eine Überforderung in der Beziehung mit dem Lehrpersonal vermeiden.</p>
<p>Im Gegensatz zur <a href="https://projekt-lernen.info/leistungen/nachhilfe/">Nachhilfe</a>, die Kinder mit ADS/ ADHS zusätzlich fordert und im Alltag oft überfordert, achten wir mit unserem Ansatz der <a href="https://projekt-lernen.info/leistungen/lerntherapie/">Lerntherapie</a> darauf, die Schüler/ innen bei den ersten schulischen Lerndefiziten abzuholen, die bereits erworbenen Fähigkeiten zunächst zu festigen und Lernlücken zu schließen.</p>
<p>Ein gezieltes <a href="https://projekt-lernen.info/leistungen/lerntherapie/aufmerksamkeits-und-konzentrationstraining/">Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining</a> und ein angemessenes Heranführen an die alltägliche Belastung ermöglichen Ihrem Kind, seinen Schulalltag stabil und erfolgreich zu bewältigen.</p>
<p>Auf Wunsch und bei Bedarf klären wir Sie gerne über die individuellen Arbeitsschwerpunkte Ihres Kindes auf und ermöglichen Ihnen so eine Übertragung des Erlernten auf Ihr häusliches Umfeld. Wir unterstützen Sie auch im Umgang</p>
<ul>
<li>mit Konflikten in Hausaufgaben- oder Lernsituationen</li>
<li>mit Prüfungsängsten und anderen Unsicherheiten</li>
<li>mit Widerständen</li>
<li>mit Schwierigkeiten Ihres Kindes bei Gruppenarbeiten</li>
<li>mit schulischen Verhaltensauffälligkeiten.</li>
</ul>
<p>Mit uns können Sie rechnen.</p>
<p>Wir freuen uns auf Sie!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/ads-adhs/">Lernen mit ADHS</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Rolle der Seele im Lernprozess</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/die-rolle-der-seele-im-lernprozess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 13:15:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekt-lernen.info/?p=4723</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schüler*innen ist in der Regel bewusst, dass sie Probleme in der Schule haben, wenn sie für das Bearbeiten von Aufgaben mehr Zeit brauchen als ihre Mitschüler*innen und viele Fehler auftreten, obwohl sie geübt haben. Ein*e Schüler*in, der*die kaum geübt hat, kann eine logische Erklärung für sein fehlendes Wissen liefern. Viele Fehler sind natürlich auch ihm*ihr nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/die-rolle-der-seele-im-lernprozess/">Die Rolle der Seele im Lernprozess</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schüler*innen ist in der Regel bewusst, dass sie Probleme in der Schule haben, wenn sie für das Bearbeiten von Aufgaben mehr Zeit brauchen als ihre Mitschüler*innen und viele Fehler auftreten, obwohl sie geübt haben.</p>
<p>Ein*e Schüler*in, der*die kaum geübt hat, kann eine logische Erklärung für sein fehlendes Wissen liefern. Viele Fehler sind natürlich auch ihm*ihr nicht angenehm, stellen aber die Persönlichkeit nicht infrage. Denn erstens gibt es einen Grund, und zweitens kann er*sie beim nächsten Mal mehr üben und damit wieder besser werden.</p>
<p>Anders sieht es bei Schüler*innen aus, die intensiv geübt haben bzw. mit denen intensiv geübt wurde. Macht ein Kind oder ein Jugendlicher trotz intensiven Übens immer noch viele Fehler, besteht die Gefahr, dass sich ein negatives Selbstbild entwickelt. Das gilt insbesondere für Schüler*innen mit <a href="https://projekt-lernen.info/lese-und-rechtschreibschwaeche/">LRS</a>, einer <a href="https://projekt-lernen.info/rechenschwaeche/">Rechenschwäche</a> und/oder einer <a href="https://projekt-lernen.info/leistungen/lerntherapie/aufmerksamkeits-und-konzentrationstraining/">Aufmerksamkeitsstörung</a>.</p>
<p>Der <strong>Grund für die Lernprobleme</strong> liegt nicht in mangelnder Intelligenz, sondern in eben dieser Störung, aber das wissen die Schüler*innen nicht. Im Falle einer <strong>LRS</strong> mangelt es beispielsweise an der Kompetenz, lange von kurzen Selbstlauten zu unterscheiden und fremde Wörter silbenweise zu erlesen. Liegt eine Rechenschwäche vor, ist der Zahlenaufbau unvollständig erfolgt, und ist eine Aufmerksamkeitsstörung gegeben, stellen die Kinder fest, dass sie ganz viel verstanden haben, sich den Stoff aber nicht merken können.</p>
<p>Häufig wird hier abgewartet. Ein Problem ergibt sich dann, wenn das Kind trotz seiner Schwierigkeiten versetzt wird, ihm aber die Grundlagen fehlen, derer es bedürfte, um den Stoff verstehen können.</p>
<p><a href="https://projekt-lernen.info/leistungen/lerntherapie/">Lerntherapie</a> schon in der 1. Klasse ist dennoch nicht sinnvoll, weil die Lernprobleme von selbst verschwinden können, wenn das Kind die Klasse wiederholt. Machen sie sich weiterhin bemerkbar, muss unbedingt nach der Ursache gesucht werden.</p>
<p>LRS, Rechenschwäche und <a href="https://projekt-lernen.info/ads-adhs/">ADS</a>, die in der 2. Klasse fortbestehen, verschwinden nicht von selbst. Je früher diese Probleme kompetent angegangen werden, desto weniger leidet Ihr Kind. Das heißt, ab dem Wiederholen der 1. Klasse beziehungsweise in der 2. Klasse ist es sinnvoll, ihm fundiert zu helfen. Nicht immer geht damit einher, intensiver und länger zu üben, was meist wenig wirkungsvoll ist, sondern, die fehlenden Grundlagen aufzubauen.</p>
<p>Einige Schüler*innen versuchen, ihre Probleme durch Auswendiglernen zu überspielen. Das heißt, sie lernen die Schreibweise unzähliger Wörter auswendig, ohne auf Strategien und Regeln zurückzugreifen, oder sie rechnen dauerhaft mit den Fingern. Wie lange das funktioniert, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Irgendwann merkt jede*r Schüler*in, dass er*sie mit dem Auswendiglernen der richtigen Schreibweise und mit dem zählenden Rechnen nicht weiterkommt. Das ist häufig mit großer Frustration verbunden, mit dem Gefühl, dass alles sowieso keinen Sinn hat. Dadurch kann jede Motivation verloren gehen, sich weiterhin anzustrengen.</p>
<ul>
<li>Seien Sie wachsam, wenn Sie Lernprobleme bemerken.</li>
<li>Lassen Sie ein Kind die 1. Klasse wiederholen, sofern es wichtige Grundlagen noch nicht verstanden hat.</li>
<li>Gehen Sie den Lernproblemen auf den Grund. Lassen Sie eine Diagnostik vornehmen.</li>
<li>Üben Sie nicht wild darauf los! Sie helfen Ihrem Kind damit nicht. <a href="https://projekt-lernen.info/kontakt/">Kontaktieren Sie uns.</a> Wir unterstützen Sie gerne.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Lese-/Rechtschreibschwäche und Legasthenie</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/lese-und-rechtschreibschwaeche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 11:14:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekt-lernen.info/?p=3852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dem Klassifikationsschema ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) liegt eine Lese- und Rechtschreibstörung vor, wenn anhaltende und eindeutige Schwächen im Bereich der Lese- und Rechtschreibung nicht auf das Entwicklungsalter, eine unterdurchschnittliche Intelligenz, eine unzureichende Beschulung, psychische Erkrankungen oder Hirnschädigungen zurückzuführen sind. Als Hauptmerkmal führt die ICD-10 eine Beeinträchtigung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Klassifikationsschema ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation<em> (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems)</em> liegt eine <strong>Lese- und Rechtschreibstörung</strong> vor, wenn anhaltende und eindeutige Schwächen im Bereich der Lese- und Rechtschreibung nicht auf das Entwicklungsalter, eine unterdurchschnittliche Intelligenz, eine unzureichende Beschulung, psychische Erkrankungen oder Hirnschädigungen zurückzuführen sind.</p>
<p>Als Hauptmerkmal führt die ICD-10 eine Beeinträchtigung der Lesefertigkeiten auf. Diese äußert sich durch ein unzureichendes Leseverständnis sowie eine mangelnde Fähigkeit, gelesene Worte wiederzuerkennen und vorzulesen. Weiter wird darauf hingewiesen, dass die <strong>Lesestörung</strong> <strong>meist in Kombination mit einer Rechtschreibstörung</strong> auftritt.</p>
<p>Die isolierte Rechtschreibstörung offenbart sich nach ICD-10 durch Leistungsdefizite im Buchstabieren und in der korrekten Wortschreibung. Diese Beeinträchtigung kann auch unabhängig und ohne beobachtbare Schwächen im Lesen isoliert auftreten. Aktuelle Forschungen konnten jedoch zeigen, dass bei etwa 3 bis 8 % einer Schulpopulation isolierte Lesestörungen auftreten, ohne dass gravierende Schwächen im Rechtschreiben zu beobachten sind.</p>
<h2>Störung oder Schwäche?</h2>
<p>Bei einer Diagnose wird oft zwischen einer <em>Lese- und Rechtschreibstörung</em> und einer vorübergehenden <em>Lese-Rechtschreibschwäche</em> unterschieden. Lassen sich die Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb mit den folgenden Gründen erklären, liegt eine Lese- und Rechtschreibschwäche vor:</p>
<ul>
<li>nicht ausreichender Unterricht beim Schriftspracherwerb durch Unterrichtsausfall oder mangelnde didaktische Unterstützung.</li>
<li>neurologische oder psychische Erkrankungen.</li>
<li>Aufmerksamkeits- oder motorische Störungen.</li>
<li>Einschränkungen im Seh- oder Hörvermögen.</li>
</ul>
<h2>Auftreten und Häufigkeit der Lese-/Rechtschreibstörung</h2>
<p>Die Lese-/Rechtschreibstörung (LRS) ist eine der häufigsten schulischen Entwicklungsstörungen. Nicht therapiert kann sie zu deutlichen Einschränkungen im schulischen, beruflichen bis hin zum privaten Bereich führen. Alle Kinder, die das Lesen und Schreiben erlernen, machen anfänglich die gleichen Fehler in verschieden starkem Ausmaß. Liegt keine LRS vor, nehmen die Probleme rasch ab. Kinder mit LRS machen die Fehler wesentlich häufiger und die Schwierigkeiten bleiben über einen längeren Zeitraum unverändert.</p>
<h3>Anzeichen beim Lesen</h3>
<ul>
<li>niedrige Lesegeschwindigkeit, häufiges Stocken, Verlieren der Zeile im Text, aber auch das Auslassen, Vertauschen oder Hinzufügen von Wörtern, Silben oder einzelnen Buchstaben sowie Schwierigkeiten bei Doppellauten</li>
<li>Das Gelesene kann nur unzureichend wiedergegeben beziehungsweise in seiner Bedeutung eingeordnet werden.</li>
<li>Bei Fragen zum Inhalt wird oft allgemeines Wissen verwendet, statt das Gelesene nutzbar zu machen.</li>
</ul>
<h3>Anzeichen beim Schreiben</h3>
<ul>
<li>hohe Fehlerzahl bei Diktaten und abgeschriebenen Texten: Wörter werden teilweise nur in Bruchstücken und im selben Text mehrfach unterschiedlich falsch geschrieben.</li>
<li>auffallend viele Fehler in der Grammatik und der Zeichensetzung sowie eine oft unleserliche Handschrift in unterschiedlicher Schriftgröße innerhalb eines Textes.</li>
</ul>
<h3>Anzeichen in anderen Fächern</h3>
<ul>
<li>Fächer, in denen Lesen und Schreiben wichtige Grundlage ist, können Kinder mit Legasthenie vor erhebliche Schwierigkeiten stellen.</li>
<li>So treten Lernprobleme zum Beispiel häufig in Fremdsprachen oder in der Mathematik (hier vor allem bei Textaufgaben) auf.</li>
</ul>
<p>Deutliche Schwierigkeiten in den grundlegenden Rechenarten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division können zudem Anzeichen für eine sogenannte komorbide Störung (Begleitstörung) sein.</p>
<h2>Was findet bei der Diagnose Beachtung?</h2>
<h3>Die Diagnose orientiert sich an folgenden Kriterien:</h3>
<ul>
<li>Die Leseleistung und/oder Rechtschreibleistung liegt deutlich unter dem für das Alter, die Klassenstufe und die Intelligenz des Kindes zu erwartenden Stand.</li>
<li>Die individuellen Abweichungen der Leistungen in den einzelnen Lernbereichen liegen mindestens unterhalb der durchschnittlichen Abweichungen der entsprechenden Alters- und Klassenstufe im jeweiligen Leistungsbereich.</li>
</ul>
<p>Die Diagnose einer Lese-Rechtschreibstörung ist durch Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zu stellen.<br />
Bei der Diagnostik der Lese-Rechtschreibstörung, der isolierten Rechtschreibstörung oder isolierten Lesestörung ist auszuschließen, dass die Symptome infolge von</p>
<ul>
<li>intellektuellen Einschränkungen</li>
<li>einer Entwicklungsverzögerung</li>
<li>nicht korrigierten Seh- oder Hörstörungen</li>
<li>unzureichender Beschulung</li>
<li>psychischen, neurologischen oder motorischen Störungen</li>
</ul>
<p>auftreten.</p>
<h3>Schulleistungen und Lernstand</h3>
<ul>
<li>Schulbericht und Leistungsstand, individuelle Lernentwicklung sowie Noten und Leistungen in weiteren Schulfächern</li>
<li>Lese-Probe: Leseverständnis, -geschwindigkeit und Lesegenauigkeit</li>
<li>Rechtschreibung</li>
<li>Intelligenzdiagnostik, möglichst sprachfrei</li>
</ul>
<h3>Gesamtentwicklung und Folgeprobleme</h3>
<ul>
<li>sprachliche und motorische Entwicklung</li>
<li>Seh- und Hörleistung</li>
<li>Aufmerksamkeit und</li>
<li>Sozialverhalten</li>
<li>seelische Belastungen</li>
<li>psychosomatische Beschwerden (z.B. Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit)</li>
</ul>
<h3>Rahmenbedingungen / äußere Faktoren</h3>
<ul>
<li>Art der Schule und Qualität des Unterrichts</li>
<li>Häufigkeit Klassen- und/oder Schulwechsel</li>
<li>bereits erfolgte Fördermaßnahmen</li>
<li>familiäre Situation</li>
</ul>
<h2>Ursachen</h2>
<h3>der genetische Zusammenhang:</h3>
<p>Hier gilt es, die LRS von der <strong>Legasthenie</strong> abzugrenzen. Letztere ist nämlich genetisch bedingt, während die Lese-Rechtschreibstörung erworben wird. Hat ein Elternteil Legasthenie, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind eine solche aufweist, erhöht. Für eine Legasthenie ist auch der folgende Punkt entscheidend.</p>
<h3>der neurobiologische/neurophysiologische Zusammenhang:</h3>
<p>Der aktuelle Stand der Forschung geht davon aus, dass die Fähigkeit des Gehirns, visuelle und auditive Informationen wahrzunehmen und zu verarbeiten bei Legasthenie beeinträchtigt ist.</p>
<ul>
<li>Eine verringerte visuelle Wahrnehmungssensibilität, etwa bei schnell aufeinanderfolgenden und ähnlichen visuellen Reizen, kann Einfluss auf das Erkennen von Wortgestalt und Buchstabenpositionen haben.</li>
<li>Auf der Ebene der auditiven Wahrnehmung und der Verarbeitung von Sprachlauten bestehen Schwierigkeiten darin, in Millisekunden aufeinander folgende sprachliche und nichtsprachliche Reize (etwa Laute) aufzunehmen, zu unterscheiden und diese Buchstaben zuzuordnen. Diese verzögerte und beeinträchtigte Verarbeitung kann wiederum das Lautbewusstsein (phonologische Bewusstheit) betreffen.</li>
</ul>
<h2>Welche Fähigkeiten sind betroffen?</h2>
<h3>das Lautbewusstsein:</h3>
<p>Hier ist die Fähigkeit gemeint, Sprache in Wörter, Silben und Laute zu untergliedern und die Lautstruktur von Wörtern bewusst wahrzunehmen (dazu gehört auch Lautsynthese, -analyse oder Lautmanipulation).</p>
<h3>das orthographische Wissen:</h3>
<p>Dies betrifft das Wissen über die Rechtschreibung von Wörtern sowie grundsätzliche Rechtschreibregeln.</p>
<p><strong>Mögliche Folgesymptome einer Legasthenie, die unabhängig von den eigentlichen Ursachen der Lese- und Rechtschreibstörung auftreten, jedoch die weitere Entwicklung Ihres Kindes beeinflussen können:</strong></p>
<ul>
<li>Die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben ziehen häufig Misserfolge in anderen Schulfächern nach sich, in denen die betroffenen Kinder Begabungen haben, sie aber nicht entfalten können.</li>
<li>Unverständnis, Vorurteile und schulischer Druck verunsichern und schwächen das Selbstwertgefühl und verringern die Lernmotivation und Freude am Lernen.</li>
<li>Das Gefühl des Misserfolges und Versagensängste können emotionalen Stress, Aggressionen, Unlust, Schulangst oder psychosomatische Beschwerden (zum Beispiel Bauchweh oder Übelkeit) nach sich ziehen.</li>
</ul>
<h2>Was können Sie tun?</h2>
<p>Für ein glückliches und erfülltes Leben ist meist auch ein erfolgreiches Erlernen unserer wesentlichen Kulturtechniken eine wichtige Grundlage.<br />
Eine Förderung von Kindern und Jugendlichen mit einer Lese-Rechtschreibstörung soll deshalb andauern, bis eine Lese- und Rechtschreibfähigkeit erreicht wurde, die eine altersgerechte Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht.</p>
<p>Gerne <a href="https://projekt-lernen.info/kontakt/">vermitteln wir Ihnen</a>, wie Sie Ihre Kinder für diese zusätzliche Arbeit motivieren können und beraten Sie, wie Sie diese Zeit gut und mit Freude gestalten.<br />
Ihre Hilfe stellt eine wesentliche Ressource dar: Kinder brauchen zum erfolgreichen Lernen eine gute <strong>Bindung</strong>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/lese-und-rechtschreibschwaeche/">Lese-/Rechtschreibschwäche und Legasthenie</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Überforderung und Unterforderung</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/ueberforderung-und-unterforderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 13:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekt-lernen.info/?p=3261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet es, überfordert zu sein? Eine Überforderung liegt vor, wenn eine Leistung erwartet wird, die Fertigkeiten, Fähigkeiten, Ressourcen oder Kenntnisse überschreitet. Entsprechende Situationen treten nicht nur in der Schule auf, sondern ebenso im Alltag. Überforderung in der Schule Wie steht es im Falle von Kindern, die im schulischen Lernen überfordert sind? Was gilt es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Was bedeutet es, überfordert zu sein?</h2>
<p>Eine Überforderung liegt vor, wenn eine Leistung erwartet wird, die Fertigkeiten, Fähigkeiten, Ressourcen oder Kenntnisse überschreitet. Entsprechende Situationen treten nicht nur in der Schule auf, sondern ebenso im Alltag.</p>
<h3>Überforderung in der Schule</h3>
<p>Wie steht es im Falle von Kindern, die im schulischen Lernen überfordert sind? Was gilt es hier zu berücksichtigen? Ständige Überforderungssituationen bedeuten, dass man dem aktuellen Stoff nicht folgen kann. Die Lücken vergrößern sich, vor allem, wenn Grundkenntnisse fehlen und es sich um aufbauenden Stoff handelt. Dies hat Schwierigkeiten in der Konzentration und der Aufmerksamkeit zur Folge – ein unangenehmer Zustand. Die Betroffenen stecken in einem Teufelskreis. Hier gibt es häufig keinen anderen Weg, als die Lücken zu schließen. Darum muss man im Lernstoff zunächst zurückgehen, bis das Kind ihm problemlos folgen kann. Oft ist es so, dass Eltern und Kinder zwar einsichtig sind, der Schulalltag jedoch Anforderungen mit sich bringt, die dem entgegenstehen. Schließlich geht das Unterrichtsgeschehen voran, und neuer Stoff kommt hinzu. Das heißt, zusätzlicher Zeitaufwand ist erforderlich, um sich neben den täglich anfallenden Hausaufgaben mit Lernlücken zu beschäftigen. Je nachdem, wie groß diese sind, sollten Sie sich professionelle Hilfe holen und einen Rahmen finden, der für Ihr Kind überschaubar ist. Schließlich braucht es auch Freizeit.</p>
<h3>Beobachten Sie Ihr Kind beim Lernen genau</h3>
<p>Kinder beim Lernen aufmerksam zu begleiten, heißt für uns Erwachsene unter anderem, dass wir erforschen, worin genau Unaufmerksamkeit und Unkonzentriertheit begründet liegen. Wir müssen herausfinden, wo und wann unsere Kinder überfordert sind.</p>
<p>Es ist sinnvoller, jeden Tag 10 Minuten zusätzlich zu investieren, um Lücken zu schließen, als einmal in der Woche 1 bis 2 Stunden. Dabei sind Interesse und Motivation ebenfalls von Bedeutung. Das Kind sollte verstehen, warum es diesen Mehraufwand betreiben soll.</p>
<p>Verständnisvolle Sätze sind hilfreicher als Ermahnungen. Und sicherlich kennen Sie das Phänomen tatsächlich. So hat Ihnen bestimmt auch schon mal jemand etwas erklärt, und Sie haben vorgegeben, es zu verstehen, aber in Wirklichkeit…</p>
<p>Fragen Sie die Kinder! Zugegebenermaßen erfordert es etwas Übung, konstruktive Fragen zu finden. Manchmal scheint es schneller zu gehen, wenn wir eine Lösung vorgeben oder die Kinder auffordern, einfach unseren Ratschlägen zu folgen. Das Geheimnis dauerhaften Erfolgs liegt jedoch darin, selbst Lösungen zu finden oder sie zumindest gemeinsam zu entwickeln. Wenn Kinder lernen, dass jede Frage ihre Berechtigung hat, dass es keine dummen Fragen gibt, fragen sie, falls sie direkte Hinweise wünschen.</p>
<h3>Akzeptieren Sie auch wiederholtes Fragen</h3>
<p>Aus vielen Gesprächen mit Kindern ist uns bekannt, dass sie auch Menschen begegnen, die auf wiederholte Fragen mit abschätzigen Kommentaren reagieren.</p>
<p>Auch eine wiederholte Frage heißt nicht zwangsläufig, dass ein Kind nicht zugehört hat. Ist es doch mal der Fall, dann ist es eben so. Die Hauptsache ist doch, sie trauen sich nachzufragen – notfalls nochmal und nochmal. Wichtig ist, dass Kinder und Heranwachsende in ihrem direkten Umfeld auf Menschen treffen, die offen sind für Fragen und diese nicht durch abwertende Kommentare, ironische Bemerkungen, Schuldzuweisungen oder allgemeine Floskeln im Keim ersticken.</p>
<p>Die meisten Schüler*innen haben ein sicheres Gespür dafür, welche Menschen, seien es Lehrer*innen, Eltern oder andere Personen in ihrem Umfeld, diese Bedingungen erfüllen. Ihre Wahrnehmung funktioniert in diesem Bereich in der Regel ausgezeichnet.</p>
<h3>Nachstehend zwei Fallbeispiele aus der Praxis:</h3>
<p><strong>Marcel</strong> ist ein aufgeweckter, neugieriger Junge, der als hyperaktiv diagnostiziert wurde. Im Unterricht wirkt er oft motorisch unruhig und ist mit seinen Augen und Ohren überall gleichzeitig. Dennoch bekommt er alles mit, und ruft die Lehrerin ihn unvermittelt auf, weil sie glaubt, er habe nicht aufpasst, hat er dennoch sofort die richtige Antwort parat. Marcel beklagt sich, dass ihm stets unterstellt werde, nicht zugehört zu haben, wenn er nachfrage. „Aber“, so erklärt er, „ich habe es nur nicht verstanden.“</p>
<p>Nach einem längeren Gespräch wurde ihm bewusst, dass die Lehrerin falsche Schlüsse aus seiner motorischen Unruhe zog. Er mochte sie und war sich sicher, dass er ihr und sich selbst helfen könne, wenn er seine Fragen anders formuliere. Statt beispielsweise „Wie geht das?“ zu fragen, wollte er beim nächsten Mal Folgendes ausprobieren: Er nahm sich vor, anders anzusetzen: „ Frau H., ich habe gehört, was Sie gesagt haben, aber ich habe es trotzdem nicht verstanden. Können Sie es mir noch einmal anders erklären?“<br />
Es fiel unmittelbar auf fruchtbaren Boden.</p>
<h4>Ermutigen Sie Ihr Kind, Fragen zu stellen.</h4>
<p><strong>Nils</strong> besucht die 9. Klasse einer Förderschule Lernen. Es ist ihm sehr wichtig, vor seinen Mitschüler*innen cool zu wirken. Trotz seiner Beeinträchtigung ist er sehr wissbegierig und hat viele Fragen. Eines Tages fragt er: „Können Sie mir den Unterschied zwischen Geschichte und Erdkunde erklären? Ich hab bis heute nicht kapiert, wo der Unterschied ist.“ Eine Erklärung, die er seiner Aussage zufolge gut nachvollziehen konnte, kommentiert er wie folgt: „Ich glaube, die anderen in meiner Klasse wissen das alle, und wenn ich das meinen Lehrer frage, macht der sich nur lustig und sagt: „Das ist doch nicht dein Ernst, dass du das immer noch nicht weißt.““</p>
<p>Nils weiß sehr genau einzuschätzen, wen oder was er in der Schule fragen kann, vor allem, ohne sich lächerlich zu machen. Manchmal versteifen sich Eltern darauf, dass ihre Kinder die Lehrkräfte fragen sollten: „Das musst du den Lehrer fragen!“, „Wofür gibt es den denn?“, „Das soll der dir mal erklären!“ Andere beklagen sich: „Die macht nur den Mund nicht auf! Wenn die sich trauen würde nachzufragen, würde sie…“ Untermauert werden solche Sätze gerne mit Kommentaren wie: „Du bist bestimmt nicht die Einzige, die das nicht verstanden hat.“</p>
<p>Das mag alles stimmen. Es setzt aber voraus, dass Fragen wohlwollend aufgenommen werden, dass Schüler*innen ermutigt werden, Fragen zu stellen, dass wiederholte Fragen nicht gewertet werden als „vorher nicht aufgepasst“. Ermutigen Sie Ihre Kinder, Fragen zu stellen, beobachten Sie, wie Sie selbst auf Fragen Ihrer Kinder reagieren und vertrauen Sie deren Wahrnehmung.</p>
<h2>Unterforderung</h2>
<p>Ebenso wie durch Überforderung können unsere Aufmerksamkeit und Konzentration durch Unterforderung beeinflusst werden. Wer hört sich schon mit Begeisterung mehrmals das Gleiche an, wenn es doch sicher abgespeichert ist? Dann schalten wir einfach ab. Unser Gehirn möchte gerne (frisches) Futter haben. Bekommt es immer wieder zu wenig oder stets dasselbe, kommen Langeweile, Desinteresse und Müdigkeit auf. Um unserem Gehirn Abwechslung zu verschaffen, nutzen wir unsere Fantasie. Im Außen kann das bedeuten, dass wir unaufmerksam werden und nicht mehr bei der Sache sind. Darüber hinwegzugehen und diese Tatsache nicht anzuerkennen, kann auch im Falle von Unterforderung zu einer Verweigerungshaltung oder psychischen Symptomen führen.</p>
<p>Ganz gleich, ob Ihr Kind unaufmerksam, unkonzentriert, über- oder unterfordert ist oder wirkt, benennen Sie es, ohne es zu verurteilen. Zeigen Sie Mitgefühl, verzichten Sie auf wertende Äußerungen und bieten Sie Ihre Unterstützung an, damit sich Lernsituationen angenehmer und entspannter gestalten. Wenn Ihr Kind sich schlecht konzentrieren kann, sollten Sie beobachten, ob dies in allen Fächern der Fall ist oder nur in einzelnen Fächern beziehungsweise im Zusammenhang mit bestimmten Aufgaben.</p>
<p>Konzentrationsschwierigkeiten bei bestimmten Lerninhalten weisen auf andauernde Überforderung und Lücken hin. Sich mit ihnen auseinanderzusetzen, kostet viel Energie. In der Folge ist die individuelle Lernbatterie schnell leer. Üben und nochmals üben ist häufig nicht die Lösung des Problems. Vielmehr müssen Sie im Stoff zurückgehen, und zwar bis zu dem Punkt, an dem Ihr Kind noch in der Lage ist, den Lerninhalten sicher und konzentriert zu folgen.</p>
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		<title>Ähnlichkeitshemmung – Was ist das?</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/aehnlichkeitshemmung-was-ist-das/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 13:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem Psychologen Pál Ranschburg zufolge ist das Gedächtnis im Kontext der Wiedergabe von ähnlichen Lerninhalten gehemmt. Man nennt dies das Ranschburg-Phänomen oder die Ähnlichkeitshemmung. Jeder kennt es: Es sollen zwei Inhalte gelernt werden, die einander gleichen, und der Kopf wirft alles durcheinander. Julius kommt gemeinsam mit seinen Eltern zu einem Beratungsgespräch. Seine zunehmenden Schwierigkeiten in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Psychologen Pál Ranschburg zufolge ist das Gedächtnis im Kontext der Wiedergabe von ähnlichen Lerninhalten gehemmt. Man nennt dies das <strong>Ranschburg-Phänomen</strong> oder die Ähnlichkeitshemmung.</p>
<p>Jeder kennt es: Es sollen zwei Inhalte gelernt werden, die einander gleichen, und der Kopf wirft alles durcheinander.</p>
<p>Julius kommt gemeinsam mit seinen Eltern zu einem Beratungsgespräch. Seine zunehmenden Schwierigkeiten in der Rechtschreibung bereiten ihnen Sorgen. Der Vater berichtet, wie sie beim Üben der Diktate und der dazugehörigen Lernwörter vorgehen. „Je mehr wir üben“, erklärte er, „desto mehr Fehler macht Julius.“ Er zieht einen Zettel aus der Tasche und sagt: „Wir üben nur die schweren Wörter. Zum Schluss waren es noch diese zehn Wörter (Er zeigte auf den Zettel.), aber gestern hat er nur noch eines richtig geschrieben.“ Dem Zettel ist Folgendes zu entnehmen:</p>
<p>Füller, Pflanze, fiel, fertig, versetzen, pflücken, Pfeffer, pfeifen, vorbei, Ferkel</p>
<p>Und so hat Julius die Wörter geschrieben:</p>
<p>Pfüller, Flanze, viel, vertig, fersetzen, flücken, Pfeffer, feifen, forbei, Pferkel</p>
<p>Das Phänomen der Ähnlichkeitshemmung macht schnell deutlich, dass die Vorgehensweise beim Üben ihn völlig verwirrt hat. Betrachtet man das Fach Deutsch, stellt man schnell fest, dass zahlreiche Ähnlichkeitshemmungen vorzufinden sind. Wichtig ist, darauf zu achten, dass <strong>Lernmaterialien</strong> verwendet werden, die dieses Phänomen nicht noch unterstützen. So sollten etwa die Buchstaben d und t oder b und p nicht gleichzeitig auf einem Blatt geübt werden. Doch welches Lehrwerk trägt dem schon Rechnung?</p>
<p>Es ist kaum verwunderlich, dass viele Menschen die „s“-, „ss“- und „ß“-Unterscheidung nicht sauber beherrschen, von den anderen Verwirrungen gar nicht zu sprechen.</p>
<h2>Der Sinnzusammenhang ist entscheidend.</h2>
<p>Im Englischen sieht es nicht anders aus. Wie kommt es, dass nur eine Minderheit der Schüler*innen sicher weiß, wann „their“ und wann „there“ zu verwenden ist, ob „some“ oder „any“, „much“ oder „many“ korrekt ist? Nun ja, es wird ihnen nahezu beigebracht, diese Wörter durcheinander zu werfen. Viel sinnvoller wäre es, ihnen deutlich zu machen, wie man ein Wort in einem Sinnzusammenhang üben kann, bis es sicher beherrscht wird, bevor die Aufmerksamkeit der Alternative gilt. Einige Wörter lassen Verwirrung kaum vermeiden, so etwa die Fragewörter „who?“ (= wer?) und „where“ (= wo?). Solche Begrifflichkeiten, die geradezu zum falschen Gebrauch inspirieren, bezeichnet man als „false friends“, also falsche Freunde. In solchen Fällen ist es ratsam, sich Eselsbrücken zu schaffen, zum Beispiel: Who, who, who wer bist du? Where, where, where wo kommst du her?</p>
<h2>Lösungswege</h2>
<p>Sie sehen also: Es gibt zahlreiche Beispiele für immense Verwirrungsquellen. Doch welche Lösung weist einen Weg aus dieser Misere? Nun, an sich ist es ganz einfach. Ziel ist es, keine Zweifel mehr entstehen zu lassen. Wenn einander ähnliche Begebenheiten gelernt werden müssen, dürfen diese nicht nebeneinander dargestellt werden. Erst, wenn der*die Schüler*in die eine Seite sicher beherrscht, folgen Hilfsregeln zum weiteren Trainieren.</p>
<p>Abschließend ist hier noch anzumerken, dass es auch eine Ähnlichkeitshemmung gibt, die sich auf den Inhalt bezieht. So kann es bisweilen vorkommen, dass man nicht mehr weiß, ob der Postbote Herr Sommer oder Herr Sonntag heißt. Natürlich kann man sich manche Einzelheiten vielleicht gerade deshalb gut merken, weil sie einander fast gleich sind, so etwa, wenn Sie eine entfernte Bekannte haben, die Anna-Luise heißt, was Sie nie vergessen, weil Ihre Mutter Anna heißt und Sie einfach das Luise anhängen. Festzuhalten ist letztendlich, dass man sich zwar auf diese Weise mit Eselsbrücken wunderbar behelfen kann, jedoch der direkte und gerade Weg, etwas zu lernen, immer zu bevorzugen ist. Geht es etwa um die Unterscheidung von „rechts“ und „links“, kann dieses Wissen genutzt werden. Das Prinzip kindgerecht zu erklären, es auszuprobieren, ist das eine. Üben Sie mehrere Tage nur „rechts“. Nachdem ein Kind verinnerlicht hat, welches die rechte Seite ist, weiß es automatisch, dass die andere Seite die linke ist.</p>
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		<title>Lernziele setzen – Notenverbesserung erreichen</title>
		<link>https://projekt-lernen.info/lernziele-setzen-notenverbesserung-erreichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 11:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lerntherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ziele sind wichtig. Ihr Erreichen sorgt für Entlastung und Stolz, leistet einen Motivationsschub und fördert die weitere, erfolgsorientierte Vorgehensweise. Lernziele können sich auf vorgegebene Ereignisse, wie zum Beispiel eine Klassenarbeit oder einen Test, richten, aber genauso gut auch selbst gestellt sein. Das heißt, Sie als Eltern sollten mit Ihrem Kind besprechen, was es erreichen möchte. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ziele sind wichtig. Ihr Erreichen sorgt für Entlastung und Stolz, leistet einen Motivationsschub und fördert die weitere, erfolgsorientierte Vorgehensweise. Lernziele können sich auf vorgegebene Ereignisse, wie zum Beispiel eine Klassenarbeit oder einen Test, richten, aber genauso gut auch selbst gestellt sein. Das heißt, Sie als Eltern sollten mit Ihrem Kind besprechen, was es erreichen möchte. Regen Sie es dazu an, das Ziel transparent zu machen – in einer Form, die es bevorzugt. Hier ließe sich an ein Plakat denken oder auch einen kleinen gelben Notizzettel &#8230; Wichtig ist, dass Ihr Kind das Ziel selbst formuliert und ausgestaltet.</p>
<p>Es muss natürlich etappenweise kontrolliert werden, damit die Erfolge spürbar und Verbesserungen wahrnehmbar sind. Es sollte aber kein zu großer Druck entstehen. Achten Sie deshalb darauf, dass die zu erreichenden Ziele sorgsam und realistisch ausgewählt werden.</p>
<h2>langfristige Lernziele</h2>
<p>Zu den langfristigen Lernzielen zählt zum Beispiel das Erlernen einer Sprache. Das gelingt nicht binnen einer Woche. Ebenso ist eine Sprache wie Englisch, Spanisch oder Französisch selten vollständig erlernt. Deswegen sind Zwischenetappen ins Visier zu nehmen. Einen Film in der zu erlernenden Sprache zu schauen und diesen auch ohne Untertitel weitestgehend zu verstehen, wäre ein solches Zwischenziel. Ebenso können im sportlichen Bereich langfristige Ziele die Motivation fördern, eine abgesteckte Laufstrecke zum Beispiel. Um die gesamte Strecke zu schaffen, muss trainiert werden. Dies beginnt mit kleinen Etappen.</p>
<p>Verbesserungen sind immer möglich. Daher beziehen sich langfristige und sehr weit reichende Ziele auf einen größeren Zeitraum.</p>
<h2>kurzfristige Lernziele</h2>
<p>Das Erreichen von kurzfristigen Lernzielen ist messbarer und greifbarer als das der langfristigen Lernziele. Den anstehenden Vokabeltest in Englisch mit einer Bestnote zu bestehen, ist ein kurzfristiges Lernziel. Die im Englischbuch abgedruckten Vokabeln müssen dafür gelernt werden – ein Ziel, das jeder erreichen kann. Manche brauchen dafür mehr Zeit und andere weniger.</p>
<h2>Unterstützung durch Nachhilfe</h2>
<p>Damit Ihr Kind seine Ziele erreichen kann, <a href="https://projekt-lernen.info/leistungen/nachhilfe/">helfen wir weiter</a>. Mit qualifizierter Nachhilfe unterstützen wir es, sodass Erfolgsmomente entstehen und weitere Ziele gesetzt werden können.</p>
<p><strong>Wann genau aber ist Nachhilfe sinnvoll?</strong></p>
<p>Die nachstehende Auflistung macht deutlich, wann es sich lohnt, Nachhilfe in Erwägung zu ziehen.</p>
<ul>
<li>Ihr Kind ist versetzungsgefährdet.</li>
<li>Es fällt ihm schwer, bestimmte Inhalte zu verstehen und es kann diese nicht anwenden.</li>
<li>Es wurde viel Lernstoff verpasst, beispielsweise aufgrund von Krankheit.</li>
<li>Es wird eine Notenverbesserung angestrebt, weil Ihrem Kind ein guter Schulabschluss wichtig ist.</li>
<li>Ihrem Kind fällt es schwer, seine Hausaufgaben selbstständig zu erledigen.</li>
<li>Ein Schulwechsel steht bevor.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://projekt-lernen.info/lernziele-setzen-notenverbesserung-erreichen/">Lernziele setzen – Notenverbesserung erreichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://projekt-lernen.info">Projekt Lernen GmbH</a>.</p>
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